Wasserhärte in Nonnenkloster

23,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 23,2 °dH

Spülmaschine

Bei 23,2 °dH in Nonnenkloster: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Nonnenkloster liegt mit 23,2 °dH 5,9 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Nonnenkloster
23,2
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Nonnenkloster liegt mit 23,2 °dH 8,5 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Nonnenkloster
23,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stollbergerforst 23,2 °dH hart
Michelau i.Steigerwald 23,2 °dH hart
Bürgerwald 23,2 °dH hart
Vollburg 23,2 °dH hart
Geiersberg 23,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Nonnenkloster

Zwischen den sanften Mulden des Schweinfurter Landes, den offenen Ackerflächen und den Tälern der Wern und kleiner Seitengräben liegt Nonnenkloster auf einem Untergrund, der dem Wasser viel Kalk mitgibt. Unter der dünnen Bodenauflage folgen Muschelkalk und andere karbonatreiche Gesteine des fränkischen Stufenlands. Regenwasser sickert dort nicht nur schnell ein, es löst auf dem Weg durch die Gesteinspakete auch Calcium und Magnesium heraus. Genau daraus entsteht der hohe Härtewert von 23,2 °dH. Die Lage im Landkreis Schweinfurt bringt damit kein weiches Quellwasser aus dem Mittelgebirge, sondern ein hartes, mineralreiches Grundwasser aus den kalkigen Schichten des Mainfränkischen Beckens. Die nahen Flusstäler wirken dabei als Sammelräume, doch sie schwächen die Härte kaum ab, weil die umgebenden Böden und Gesteine selbst stark kalkführend sind. Das Trinkwasser stammt hier aus regionalen Grundwasserfassungen des örtlichen Versorgers. Gefördert wird es aus Brunnen im Schweinfurter Umland, aus tiefen Grundwasserleitern in den Muschelkalk- und Keuperbereichen, nicht aus einer Talsperre. Der zuständige Netzbetreiber liefert das Wasser über das Verbundsystem des Landkreises bis nach Nonnenkloster. Damit bleibt der Ort an die gleichen Ressourcenschichten angebunden wie viele Siedlungen zwischen Main, Wern und den Höhenzügen Richtung Steigerwald. Die Wasserfassung sitzt also nicht am Fluss selbst, sondern im Grundwasser unter den Feldern und Talrändern, wo sich die kalkige Signatur der Region besonders deutlich zeigt. Gegenüber vielen Orten in Ober- und Oberfranken ist Nonnenkloster spürbar härter aufgestellt. In Bayern gibt es Gegenden mit deutlich weicherem Wasser aus Granit-, Sandstein- oder alpinen Einzugsgebieten, doch hier dominiert der Kalk. Auch innerhalb des Landkreises Schweinfurt fallen die Unterschiede auf: Orte näher am kristallinen Rand des Steigerwalds oder an anders gespeisten Verbünden können etwas niedrigere Werte haben, während die Gemeinden im Kern des Muschelkalkgebiets oft ähnlich hohe Härten erreichen. Nonnenkloster liegt damit genau in der fränkischen Kalkzone, die dem Wasser ihren klaren, mineralischen Charakter gibt. Die Härte ist kein Zufall, sondern ein direktes Echo von Hügelrücken, Talachsen und den Gesteinen darunter.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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