Wasserhärte in Pritzier

PLZ 19230 · Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Schweriner Umland

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Pritzier: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Pritzier liegt mit 13,4 °dH 4,4 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Pritzier
13,4
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Pritzier liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Pritzier
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Pätow-Steegen 13,7 °dH mittel
Warlitz 13,1 °dH mittel
Toddin 13,7 °dH mittel
Vellahn 13,4 °dH mittel
Brahlstorf 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Pritzier

Zwischen den sanften Höhen der Griesen Gegend und den Niederungen Richtung Sude liegt Pritzier auf einer Landschaft, die das Grundwasser langsam, aber deutlich prägt. Sandige Geschiebedecken wechseln hier mit lehmigen und tonigen Lagen aus der Eiszeit. Solche Schichten lassen Regenwasser nur verzögert versickern und geben unterwegs Kalk und Magnesium aus den Mineralen ab. Deshalb landet Pritzier bei 13,4 °dH im mittleren Bereich. Die Nähe zu den Auen von Sude und Löcknitz bringt zwar frisches Oberflächenwasser in die Region, doch das Trinkwasser stammt aus tiefen Grundwasserleitern, die länger mit dem Untergrund in Kontakt stehen als die flachen, oft weicheren Vorkommen im Norden Mecklenburgs. Konkreter geliefert wird das Wasser vom Zweckverband Schweriner Wasserver- und Abwasserzweckverband, der den Ort über regionale Tiefbrunnen aus dem Umland von Hagenow und dem südwestlichen Landkreis speist. Diese Brunnen zapfen geschützte Grundwasserstockwerke an, die unter mehreren Metern sandiger und bindiger Deckschichten liegen. Dort nimmt das Wasser auf seinem Weg durch glaziale Sande, Geschiebemergel und kalkhaltige Einschlüsse den mittleren Härtegrad an, der Pritzier kennzeichnet. Quellen oder Talsperren spielen hier keine Rolle; maßgeblich sind die Brunnenfelder und die natürliche Filterung im Untergrund. Gegenüber vielen Nachbarorten im Landkreis Ludwigslust-Parchim liegt Pritzier damit im Mittelfeld. Nördlich und östlich finden sich oft weichere Wässer aus lockereren Sanden und stärkerem Niederschlagsbezug, während südlich und westlich einzelne Versorgungsgebiete durch mergelige Böden und ältere Moränenkörper härter ausfallen können. Auch im Vergleich zum übrigen Mecklenburg-Vorpommern, wo küstennahe und sehr sandige Räume häufig niedrigere Härtewerte zeigen, wirkt Pritzier geologisch etwas kräftiger mineralisiert. Der Ort steht damit für das südwestliche Binnenland der Region: kein sehr weiches Wasser, aber auch kein besonders hartes, sondern ein klar geprägtes Mittel aus Eiszeitboden, Grundwasser und tiefer Brunnenförderung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Schweriner Umland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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