Wasserhärte in Reut

PLZ 84367 · Rottal-Inn, Bayern

17,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Rottal

Website

Praktische Tipps bei 17,3 °dH

Spülmaschine

Bei 17,3 °dH in Reut: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Reut liegt mit 17,3 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Reut
17,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Reut liegt mit 17,3 °dH 2,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Reut
17,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Tann 17,9 °dH hart
Wittibreut 18,2 °dH hart
Julbach 18,3 °dH hart
Zeilarn 17,9 °dH hart
Simbach a.Inn, St 17,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Reut

Für Reut im Landkreis Rottal-Inn liegt das Trinkwasser im Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Rottal und wird aus regionalen Tiefbrunnen im Rottal gewonnen, ergänzt über Verbundleitungen aus dem Versorgungsgebiet rund um Eggenfelden und Pfarrkirchen. Das Wasser stammt nicht aus einer Talsperre, sondern aus grundwasserführenden Schichten im tertiären Hügelland Niederbayerns. Dort prägen Sand, Kies, Mergel und tonige Lagen den Untergrund. Diese Schichten wirken wie ein natürlicher Filter, lösen aber auf dem Weg des Wassers auch Calcium und Magnesium aus den Sedimenten. Genau daraus ergibt sich der Härtewert von 17,3 °dH. Die Lage zwischen den Tälern von Rott, Inn und den kleineren Seitenbächen sorgt dafür, dass sich das Wasser deutlich mineralischer zeigt als in vielen Orten auf leichteren, kalkärmeren Böden. Reut liegt damit in einem Wasserraum, der eng mit dem niederbayerischen Tertiärhügelland verbunden ist. Anders als an der Donau oder in den Alpenrandgemeinden kommt hier kein frisches Schmelzwasser und auch kein weiches Quellwasser aus kristallinem Gebirge an. Das Grundwasser hat längere Wege durch die Ablagerungen der Vorzeit hinter sich. Es nimmt unterwegs die Härtebildner auf, die in den Schichten zwischen Arnstorf, Eggenfelden und Massing immer wieder vorkommen. Darum fällt Reut härter aus als Orte in Oberbayern mit alpinem Quellwasser und auch deutlich härter als manche Nachbargemeinden, die über andere Brunnenfelder oder Mischungen versorgt werden. Im Landkreis Rottal-Inn ist diese Ausprägung typisch für viele Siedlungen auf den höherliegenden Rücken und in den Randlagen der Täler, doch Reut liegt mit 17,3 °dH klar im harten Bereich und damit über dem, was in vielen Teilen Bayerns als mittlere Härte gilt. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich also weniger an der Leitung als an der Herkunft des Rohwassers. Wo in anderen Regionen Moorflächen, Kiesfilter der Flüsse oder kalkärmere Schichten dominieren, bringt das Rottaler Hügelland ein mineralreicheres Grundwasser hervor. Reut bekommt damit ein Wasser, das geologisch aus derselben Landschaft stammt, in der auch die umliegenden Brunnenfelder des Zweckverbands arbeiten. Das macht den Ort zu einem typischen Vertreter des südlichen Niederbayerns: ländlich geprägt, grundwasserbasiert versorgt und mit einer Härte, die direkt aus dem Untergrund zwischen Rott und Inn hervorgeht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Rottal

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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