Wasserhärte in Bad Segeberg

PLZ 23795 · Segeberg, Schleswig-Holstein

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Energie und Wasser Wahlstedt/Bad Segeberg GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Bad Segeberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Bad Segeberg liegt mit 14 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Bad Segeberg
14
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Bad Segeberg liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bad Segeberg
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Högersdorf 13,3 °dH mittel
Stipsdorf 14,7 °dH hart
Klein Rönnau 14,7 °dH hart
Fahrenkrug 13,8 °dH mittel
Schackendorf 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bad Segeberg

Unter Bad Segeberg liegt ein Untergrund, der von der Eiszeit geformt wurde. Die Stadt sitzt am Kalkberg, einem markanten Zeugen einer älteren Kreide- und Gesteinsgeschichte, der später von Sanden, Geschiebemergel und Grundmoränen des norddeutschen Inlandeises umgeben wurde. Diese Schichten kamen nicht ruhig zur Ruhe, sondern wurden von Gletschern herangeschoben, abgelagert und in der Schmelzwasserzeit wieder umgelagert. Im Segeberger Becken treffen deshalb kalkige, sandige und mergelige Lagen aufeinander. Genau daraus ergibt sich der mittlere Härtewert von 14 °dH: Das Wasser nimmt im Untergrund genügend Calcium und Magnesium auf, weil es durch karbonathaltige Schichten und eiszeitliche Ablagerungen wandert, bleibt aber unter dem Niveau der härteren Kalkgebiete weiter südlich. Die Niederungen Richtung Trave und die sandigen Flächen um die Stadt liefern dazu einen eher durchlässigen Boden, der das Grundwasser schnell in tiefere Horizonte leitet, ohne es so stark zu mineralisieren wie reine Kalkregionen. Das Trinkwasser für Bad Segeberg stammt aus dem regionalen Netz des Zweckverbands Mitteljütland beziehungsweise der Stadtwerke-Strukturen im Kreis Segeberg, die über Tiefbrunnen im Einzugsgebiet des Kreises fördern und das Wasser über das Leitungsnetz in die Stadt bringen. Entscheidend sind keine Talsperren, sondern tiefes Grundwasser aus geschützten Förderbrunnen, das in den sandig-kiesigen Sedimenten der Region gewonnen wird. Dort wird es natürlich gefiltert, bevor es nach Aufbereitung in die Haushalte gelangt. Der Standort profitiert davon, dass im Umland keine großen Fließgewässer das Wasser dominieren, sondern die mächtigen eiszeitlichen Grundwasserleiter unter den Feldern und Wäldern zwischen Wahlstedt, Fahrenkrug, Klein Gladebrügge und Rickling. Das macht die Herkunft sehr norddeutsch: unspektakulär an der Oberfläche, aber geologisch vielschichtig im Untergrund. Gegenüber vielen Orten an der Ostseeküste ist Bad Segeberg meist etwas weniger weich, weil dort der Einfluss der kalkigen und mergeligen Schichten stärker spürbar bleibt. Gleichzeitig erreicht das Wasser nicht die Härte von Gegenden mit reinem Kalkuntergrund oder von Orten, die deutlich stärker von mineralreichen Tiefengrundwässern geprägt sind. Innerhalb Schleswig-Holsteins liegt Bad Segeberg damit in der Mitte. Nördlich und westlich sind manche Gemeinden in den Sandgebieten oft weicher versorgt, während im östlichen Hügelland oder in Bereichen mit mehr Moränenmaterial die Härte ansteigen kann. Der Kontrast passt zum Ort selbst: Kalkberg und Beckenlage, eiszeitliche Sande und Mergel, dazu ein Grundwasser, das nicht aus einem einzigen Gestein kommt, sondern aus einem ganzen geologischen Mosaik unter dem Kreis Segeberg.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Energie und Wasser Wahlstedt/Bad Segeberg GmbH & Co. KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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