Wasserhärte in Bauler

PLZ 53534 · Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

12,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Website

Praktische Tipps bei 12,9 °dH

Spülmaschine

Bei 12,9 °dH in Bauler: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Bauler liegt mit 12,9 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Bauler
12,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Bauler liegt mit 12,9 °dH 1,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bauler
12,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wiesemscheid 12 °dH mittel
Bodenbach 10,9 °dH mittel
Müllenbach 12,9 °dH mittel
Senscheid 11 °dH mittel
Borler 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bauler

Unter Bauler liegt das harte Rückgrat der Eifel: devonische Schiefer, Sandsteine und quarzreiche Grauwacken, die vor Millionen Jahren im alten Rheinischen Schiefergebirge gefaltet wurden. Später hat die Eifel mit ihren Vulkanphasen und den eiszeitlichen Umlagerungen das Relief weiter zerlegt, sodass sich das Regenwasser nur langsam durch Klüfte und Verwitterungszonen bewegt. Genau dort liegt der Grund für die mittlere Härte von 12,9 °dH. Das Wasser nimmt unterwegs vor allem Calcium und Magnesium aus den Gesteinen auf, aber nicht in dem Maß wie in reinen Kalkgebieten. Die Böden sind oft flachgründig, steinig und teils von Löss- und Lehmdecken überzogen, was die Versickerung bremst und das Wasser aus kleinen Quellen und tiefen Grundwasserzonen speist. Im Ahrweiler Land ist das ein typisches Zwischenbild: härter als in vielen Schiefertälern, aber deutlich weniger kalkreich als im nördlichen Rheintal oder in Muschelkalkräumen. Bauler hängt an der regionalen Trinkwasserversorgung des Zweckverbands Wasserversorgung Eifel-Ahr. Das Wasser stammt aus lokalen Tiefbrunnen und Quellfassungen im Einzugsgebiet der Eifelhänge, ergänzt durch aufbereitetes Mischwasser aus benachbarten Gewinnungsanlagen. Entscheidend sind die naturnahen Fassungen in den Seitentälern, wo Niederschläge über Schiefer und Sandstein in die tieferen Schichten einsickern und dort gefasst werden. Die Nähe zur Ahr prägt das Bild indirekt, weil das Flusssystem die Täler schneidet, Grundwasserstände ordnet und die Siedlungen auf die verfügbaren Quellhorizonte ausrichtet. Bauler bleibt damit an ein kleinteiliges Netz aus Quellen, Brunnen und Hochbehältern gebunden, nicht an eine große Fernleitung aus dem Rheingraben. Gegenüber vielen Orten im Kreis Ahrweiler liegt Bauler damit im mittleren Bereich. Orte mit stärker kalkhaltigen Ablagerungen, etwa näher am Rand des Rheinlands, kommen oft auf deutlich höhere Härten. Reine Schieferorte in den Höhenlagen der Eifel liegen häufig niedriger, weil das Gestein kaum Calcium freigibt. Bauler sitzt dazwischen, und genau das zeigt sich im Glas: regional geprägtes Wasser aus einem Untergrund, der weder weich noch kalkschwer ist. Im Vergleich zum Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz wirkt der Wert von 12,9 °dH ordentlich mineralisiert, aber nicht auffällig. Er passt zu einem Ort, der geologisch zur Eifel gehört und wasserwirtschaftlich von kleinen, nahen Gewinnungsgebieten lebt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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