Wasserhärte in Breit

PLZ 54426 · Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz

7,9 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Wittlich-Land

Website

Praktische Tipps bei 7,9 °dH

Spülmaschine

Bei 7,9 °dH in Breit reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Breit liegt mit 7,9 °dH 5,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Breit
7,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Breit liegt mit 7,9 °dH 6,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Breit
7,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Büdlich 7,9 °dH weich
Schönberg 9,2 °dH mittel
Heidenburg 7,9 °dH weich
Bescheid 8,6 °dH mittel
Naurath (Wald) 7,9 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Breit

Breit liegt auf dem südlichen Rand des Hunsrücks, dort, wo harte Schiefer, Grauwacken und Quarzite aus dem Rheinischen Schiefergebirge den Untergrund bilden. Diese alten Gesteine sind im Devon entstanden, später gefaltet und über Millionen Jahre verwittert. Auf den Höhen bei Breit liegen nur dünne, oft steinige Böden mit wenig Kalk. Genau das prägt den Wasserhärtewert von 7,9 °dH: Regenwasser sickert durch den sauren, kalkarmen Schieferboden und nimmt kaum Calcium oder Magnesium auf. Auch die Täler von Salm und Lieser in der weiteren Umgebung liefern kaum harte Mineralien nach, weil dort ebenfalls vor allem Schiefer, Sandstein und Tonschiefer dominieren. Deshalb bleibt das Wasser im Vergleich zu Orten mit Muschelkalk oder Löss deutlich milder. Das Trinkwasser kommt im Raum Breit aus den Anlagen des Zweckverbands Wasserwerk in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, die ihre Versorgung über tief gefasste Brunnen und Quellfassungen im Hunsrück-Vorland absichert. Das Rohwasser stammt aus den geschützten Einzugsgebieten rund um die Hochflächen und aus grundwasserführenden Schichten in Schiefer und Sandstein. Über Aufbereitung und Pumpwerke gelangt es ins Ortsnetz. Die Lage zwischen den Quellmulden des Hunsrücks und den tieferen Talräumen sorgt dafür, dass Breit kein hartes Karstwasser aus Kalkschichten erhält, sondern ein eher weiches Mischwasser aus den lokalen Grundwasserleitern. Gegenüber Nachbarorten im Landkreis Bernkastel-Wittlich zeigt Breit damit ein anderes Profil. In den Moselorten mit kalkärmeren, aber teils stärker mineralisierten Schichten kann der Härtewert schwanken, während Orte auf reinem Schiefer oft ähnlich weich bleiben. Breit liegt mit 7,9 °dH klar unter vielen rheinland-pfälzischen Regionen, in denen Löss, Kalk oder Muschelkalk das Wasser merklich anheben. Der Unterschied ist am Ort selbst ablesbar: kein Kalkuntergrund, keine mächtigen Sedimentpakete, sondern altes Schieferland, das Regen schnell ableitet und dem Wasser nur wenig Mineralien mitgibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Wittlich-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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