Wasserhärte in Eichen

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Eichlberger Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Eichen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Eichen liegt mit 14 °dH 3,3 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Eichen
14
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Eichen liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Eichen
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Poppenricht 12,1 °dH mittel
Ammerthal 13,9 °dH mittel
Sulzbach-Rosenberg, St 14,9 °dH hart
Illschwang 15,1 °dH hart
Amberg 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Eichen

Zwischen den welligen Hügeln der Oberpfälzer Alb und den breiteren Talzügen der Vils sammelt sich das Wasser für Eichen aus einem geologischen Untergrund, der nicht viel durchlässt und doch genug speichert. Kalk- und Dolomitgesteine prägen den Untergrund im Landkreis Amberg-Sulzbach, dazu kommen verwitterte Mergel und sandige Lagen aus dem Jura. Regen versickert dort nicht schnell, sondern nimmt auf seinem Weg durch das Gestein Mineralien auf, vor allem Calcium und Magnesium. Genau daraus entsteht der mittlere Härtewert von 14 °dH. Die Vils und ihre Nebenbäche schneiden Täler in die Landschaft, bremsen aber die Mineralisierung nicht aus. Statt weicher Hochwald-Wasser wie in manchen Mittelgebirgsorten kommt hier ein deutlich gesteinshaltigeres Grundwasser an, das den Charakter der Region spiegelt. Eichen liegt damit spürbar zwischen den weicheren Werten nördlicher Waldlagen und den teils noch härteren Bereichen auf den kalkreichen Höhenzügen der Alb. Das Trinkwasser stammt vor Ort aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Eichelberger Gruppe; gespeist wird es aus örtlichen Tief- und Flachbrunnen im Einzugsgebiet der Oberpfälzer Alb. Diese Brunnen erschließen Grundwasser, das in den klüftigen Kalk- und Dolomitlagen gesammelt wird und sich auf dem Weg durch die Gesteinsschichten mineralisch anreichert. Talsperren spielen hier keine tragende Rolle, entscheidend sind die lokalen Fassungen und das natürliche Grundwasservorkommen zwischen den Hügeln, Senken und Bachläufen des Umlands. Gerade deshalb bleibt Eichen unabhängig von großen Fernleitungen oder alpinen Wasserquellen und bezieht sein Trinkwasser aus der unmittelbaren Landschaft des Landkreises. Gegenüber vielen Nachbarorten im Amberg-Sulzbacher Raum wirkt Eichen damit weder auffallend weich noch extrem hart, sondern liegt im mittleren Bereich. Orte mit stärker sandigen oder waldreichen Einzugsgebieten kommen oft auf niedrigere Härten, während Siedlungen auf rein kalkigem Untergrund schnell noch mineralreicheres Wasser führen. Im Vergleich zu großen Teilen Bayerns, besonders zu Regionen mit Moor- und Granitböden im Norden oder im Bayerischen Wald, ist Eichen klar härter. Gegenüber Teilen des Alpenvorlands bleibt es aber moderat. Der Unterschied kommt nicht aus der Ferne, sondern aus dem Boden unter den Füßen: aus der Alb, den Tälern der Vils und den Brunnen, die dieses Grundwasser direkt fassen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Eichlberger Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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