Wasserhärte in Frankweiler

PLZ 76833 · Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz

10,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

EnergieSüdwest AG

Website

Praktische Tipps bei 10,1 °dH

Spülmaschine

Bei 10,1 °dH in Frankweiler: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Frankweiler liegt mit 10,1 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Frankweiler
10,1
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Frankweiler liegt mit 10,1 °dH 4,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Frankweiler
10,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Albersweiler 12,9 °dH mittel
Siebeldingen 13,9 °dH mittel
Gleisweiler 16,7 °dH hart
Burrweiler 16,7 °dH hart
Birkweiler 12,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Frankweiler

Die Wasserversorgung für Frankweiler läuft über die EnergieSüdwest AG. Das Trinkwasser stammt aus dem südpfälzischen Verbundnetz, das mehrere Gewinnungsorte in der Region zusammenschaltet. Dazu zählen Brunnen in den tieferen Lagen der Rheinebene und Quellen aus den Randzonen des Pfälzerwaldes, die über Aufbereitung und Speicherung in die Ortsnetze der Südlichen Weinstraße eingespeist werden. Frankweiler liegt damit nicht an einer einzelnen Quelle, sondern an einem Netz aus Grundwasserfassungen und Quellgebieten, wie es für die Dörfer am Haardtrand typisch ist. Die genaue Herkunft schwankt je nach Versorgungslage zwischen den regionalen Brunnenstandorten und den angeschlossenen Mischwasserzonen des Versorgers. Der Härtewert von 10,1 °dH passt zu dieser Landschaft. Zwischen den Buntsandsteinhängen des Pfälzerwaldes und den Löss- und Kiesablagerungen der Rheinebene trifft Wasser auf Gesteine, die nur wenig Kalk abgeben, aber im Untergrund der Vorhügelzonen doch genügend Mineralien lösen, um den Wert in den mittleren Bereich zu heben. Niederschläge versickern an den Hängen des Trifelslands, wandern durch Sandstein, Löss und Schotter und nehmen unterwegs Calcium und Magnesium auf. Auch die Nähe zu kleinen Bachtälern und zur offenen Rheinebene prägt die Zusammensetzung. Frankweiler liegt damit zwischen den weichen Quellwässern des Waldgebiets und den härteren Grundwässern der Ebene. Gegenüber vielen Orten in Rheinland-Pfalz liegt Frankweiler im soliden Mittelfeld. In weiten Teilen des Pfälzerwaldes fallen die Werte oft niedriger aus, weil dort Sandstein und Quellfassungen dominieren. Richtung Rhein steigen sie in zahlreichen Gemeinden deutlich an, weil Kalk, Löss und flachere Grundwasserleiter mehr Mineralstoffe liefern. Frankweiler steht dazwischen. Der Ort profitiert von der Mischlage am Haardtrand und vom regionalen Verbund der Südpfalz, der Quellen und Brunnen aus mehreren Teilräumen zusammenführt. Genau diese Lage zwischen Wald, Weinbergen und Rheinebene prägt das Trinkwasser vor Ort stärker als ein einzelner Fluss oder ein großes Talsperrensystem.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: EnergieSüdwest AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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