Wasserhärte in Geislingen an der Steige

PLZ 73312 · Göppingen, Baden-Württemberg

15,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG

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Praktische Tipps bei 15,2 °dH

Spülmaschine

Bei 15,2 °dH in Geislingen an der Steige: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Geislingen an der Steige liegt mit 15,2 °dH 0,7 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Geislingen an der Steige
15,2
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Geislingen an der Steige liegt mit 15,2 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Geislingen an der Steige
15,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kuchen 14,8 °dH hart
Bad Überkingen 15,2 °dH hart
Gingen an der Fils 14,7 °dH hart
Amstetten 16,3 °dH hart
Donzdorf 14,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Geislingen an der Steige

Die Stadtwerke Geislingen an der Steige beziehen das Trinkwasser aus dem eigenen Gewinnungsnetz im Eybtal und aus den Fassungen im Albtrauf bei Geislingen. Ergänzend fließt Wasser aus Quellgebieten des oberen Filstals zu, das über die örtlichen Hochbehälter in die Stadtteile verteilt wird. Entscheidend sind dabei die Karstquellen am Rand der Schwäbischen Alb, wo Regenwasser rasch durch kalkreiche Schichten aus Weißjura, Mergel und Dolomit versickert und wieder austritt. Genau dieser Untergrund prägt den Härtewert von 15,2 °dH: Das Wasser nimmt auf seinem Weg viel Calcium und Magnesium mit, weil die Alb hier aus hartem Kalkgestein aufgebaut ist. Auch die Täler von Fils und Eyb ändern daran wenig, denn sie liefern kein weiches Oberflächenwasser, sondern leiten das Wasser aus denselben kalkreichen Einzugsgebieten weiter. Geislingen an der Steige liegt damit deutlich auf der härteren Seite des Landes. Während viele Orte im Schwarzwald oder im Bodenseeraum weicheres Wasser aus Granit- oder Mischgebieten bekommen, kommt hier ein klassisches Albwasser an, mineralreich und deutlich kalkhaltiger. Nachbarorte im Filstal, etwa Kuchen, Bad Überkingen oder Deggingen, bewegen sich ebenfalls im Einfluss der Schwäbischen Alb, doch die örtlichen Mischungen fallen nicht überall gleich aus. In Geislingen verstärken die verkarsteten Hochflächen, die steilen Hänge der Albtraufkante und die kalkdominierten Zuflüsse die Härte spürbar. Der Landkreis Göppingen liegt geologisch genau in dieser Übergangszone zwischen Albhochfläche und Filstal, und das zeigt sich im Glas ebenso wie in den Leitungen: Das Wasser stammt nicht aus einem großen weichen Fernwasserstrom, sondern aus den unmittelbaren Quellen und Fassungen der Umgebung. Gerade darin unterscheidet sich Geislingen an der Steige von vielen anderen Orten Baden-Württembergs. Statt Rheinwasser, Bodenseewasser oder tiefem Grundwasser aus lockerem Schotter bestimmt hier das Gestein selbst die Versorgung. Die Stadtwerke nutzen damit ein regionales System, das eng an die Landschaft gebunden ist: Albkalk, Karstquellen, Eybtal, Filstal. Der Härtewert von 15,2 °dH ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis der Geologie der Schwäbischen Alb vor Ort.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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