Wasserhärte in Geroldshausen

PLZ 97256 · Würzburg, Bayern

22 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Fernwasserversorgung Franken (FWF)

Website

Praktische Tipps bei 22 °dH

Spülmaschine

Bei 22 °dH in Geroldshausen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Geroldshausen liegt mit 22 °dH 4,7 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Geroldshausen
22
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Geroldshausen liegt mit 22 °dH 7,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Geroldshausen
22
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kirchheim 30,5 °dH hart
Kleinrinderfeld 40 °dH hart
Giebelstadt 30,3 °dH hart
Reichenberg 29,2 °dH hart
Guttenberger Wald 29,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Geroldshausen

Der Landkreis Würzburg liegt am Übergang vom Unteren Mainland zu den Muschelkalkplatten des fränkischen Trocks. Unter den Feldern und Hängen rund um Geroldshausen stehen vor allem kalkreiche Gesteine, dazu Löss und tonige Deckschichten aus der Mainfränkischen Platte. Diese Schichten geben dem Grundwasser viel Calcium und Magnesium mit auf den Weg. Der Härtewert von 22 °dH passt deshalb sehr gut zu dieser Gegend: wenig Regenwasser sammelt sich hier in tiefen, langsamen Grundwasserleitern, die über Kalk und Mergel laufen, statt in weichen Sand- oder Granitgebieten. Auch die Bäche und Gräben der Umgebung speisen kein weiches Bergwasser, sondern Wasser aus einem Boden, der von Natur aus mineralreich ist. Darum fällt das Trinkwasser in Geroldshausen deutlich härter aus als in vielen Teilen Nord- und Südbayerns, wo Kristallingebirge oder voralpine Quellgebiete oft weicheres Wasser liefern. Geroldshausen wird über die Trinkwasserversorgung des Zweckverbands Fernwasserversorgung Franken versorgt, der im Würzburger Land mehrere Orte an ein überregionales Netz anschließt. Das Wasser stammt nicht aus einer einzelnen Dorfquelle, sondern aus Fernwasseranlagen und gefassten Grundwasservorkommen des Verbandsnetzes, die in der Region Würzburg in das Leitungsnetz eingespeist werden. Gerade diese Anbindung macht den Unterschied: Der Ort hängt nicht an einem kleinen lokalen Quellhorizont, sondern an einer Versorgung, die große Teile des fränkischen Raums stabil mit Wasser beliefert. In der Gemarkung selbst prägen vor allem die flachen Lagen zwischen Giebelstadt, Kirchheim und Reichenberg das Bild; dort sammelt sich Grundwasser aus kalkigen Schichten, die den Härtewert hoch halten. Der Weg des Wassers ist also von der Geologie der Mainfränkischen Platte bestimmt, nicht von alpinen Zuflüssen oder weichen Waldquellen. Im Vergleich zu Nachbarorten im Landkreis Würzburg liegt Geroldshausen klar auf der harten Seite. Orte mit anderer Anbindung, vor allem dort, wo Mischungen aus Fernwasser und örtlichem Grundwasser zusammenkommen, kommen oft etwas moderater daher. Auch im bayernweiten Vergleich sticht der Ort heraus, weil viele Regionen in Oberbayern, Schwaben oder im Bayerischen Wald weichere Werte kennen. Geroldshausen steht dagegen typisch für das fränkische Kalkland: trockenere Lagen, kalkreiche Böden, mineralstarkes Wasser. Der Charakter des Orts spiegelt sich damit direkt im Glas wider. Wer hier trinkt, bekommt kein Bergquellwasser, sondern ein Produkt der Mainfränkischen Platte, geformt von Muschelkalk, Löss und dem langen Weg durch den Untergrund.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Fernwasserversorgung Franken (FWF)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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