Wasserhärte in Glückstadt

PLZ 25348 · Steinburg, Schleswig-Holstein

11,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Glückstadt

Website

Praktische Tipps bei 11,5 °dH

Spülmaschine

Bei 11,5 °dH in Glückstadt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Glückstadt liegt mit 11,5 °dH 2,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Glückstadt
11,5
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Glückstadt liegt mit 11,5 °dH 3,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Glückstadt
11,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Engelbrechtsche Wildnis 12 °dH mittel
Blomesche Wildnis 11,5 °dH mittel
Herzhorn 10,7 °dH mittel
Borsfleth 11,5 °dH mittel
Krempdorf 12 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Glückstadt

Der Landkreis Steinburg liegt am Übergang zwischen Geest und Marsch, dort, wo die Elbe das nordwestliche Schleswig-Holstein seit Jahrtausenden prägt. Nördlich von Glückstadt bestimmen eiszeitliche Sande, Kiese und Geschiebelehme den Untergrund, südlich liegen die jungen, feinkörnigen Marschflächen aus Elbsedimenten. Diese Mischung wirkt sich direkt auf das Trinkwasser aus. Das Wasser löst auf seinem Weg durch die sandigen Schichten nur mäßig Mineralien aus, trifft in tieferen Bereichen aber auch auf kalkhaltigere Ablagerungen aus dem glazialen Untergrund. So landet Glückstadt bei 11,5 °dH und damit im mittleren Bereich. Die Nähe zur Elbe ist geologisch wichtig, weil der Fluss die Niederung aufgebaut und mit Sedimenten gefüllt hat, während die höher gelegenen Randbereiche der Geest das Grundwasser anders filtern als die schweren Marschböden in den tieferen Lagen des Kreises. Glückstadt bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz der Stadtwerke Glückstadt. Gefördert wird es aus örtlichen Grundwasserbrunnen im Umland der Stadt, also aus tiefen, geschützten Aquiferen unter den sandigen Niederungs- und Geestablagerungen des Steinburger Landes. Oberflächenwasser aus der Elbe spielt dafür keine Rolle. Die Brunnen liegen in einem Gebiet, in dem das Wasser auf natürlichem Weg durch Sande, Kiese und bindigere Zwischenschichten läuft, bevor es aufbereitet und in das Stadtgebiet verteilt wird. Genau diese Herkunft erklärt den mittleren Härtebereich: nicht weich wie in manchen höher gelegenen, sehr sandigen Teilen Norddeutschlands, aber auch nicht hart wie in Regionen mit deutlich kalkreicherem Untergrund. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich der Unterschied deutlich. Richtung Itzehoe und in Teilen des westlichen Schleswig-Holstein ist das Wasser oft etwas weicher, weil dort andere Grundwasserleiter und mehr sandige Schichten dominieren. In den tiefer gelegenen Marschgemeinden an der Unterelbe kann der Mineralgehalt dagegen kräftiger ausfallen, weil die jüngeren Sedimente und der Einfluss des Niederungsraums das Wasser anders prägen. Glückstadt steht dazwischen. Die Stadt am Strom, mit ihrem Untergrund aus Geestkanten, Marschboden und Elbnähe, liefert ein Trinkwasser, das die geologische Übergangszone des Kreises Steinburg deutlich widerspiegelt: regional gefasst, grundwassernah gewonnen und von der Landschaft rund um die Elbmündung sichtbar mitgeformt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Glückstadt

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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