Wasserhärte in Groß Köris

PLZ 15746 · Dahme-Spreewald, Brandenburg

15,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG

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Praktische Tipps bei 15,3 °dH

Spülmaschine

Bei 15,3 °dH in Groß Köris: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Groß Köris liegt mit 15,3 °dH 1,1 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Groß Köris
15,3
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Groß Köris liegt mit 15,3 °dH 0,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Groß Köris
15,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwerin 14,6 °dH hart
Teupitz 5 °dH weich
Halbe 13,7 °dH mittel
Bestensee 16,6 °dH hart
Märkisch Buchholz 12 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Groß Köris

Der Landkreis Dahme-Spreewald liegt auf einem eiszeitlich geprägten Untergrund aus Sanden, Kiesen, Grundmoränen und einzelnen Schmelzwasserrinnen. Genau diese Ablagerungen bestimmen auch das Trinkwasser in Groß Köris. Das Wasser sickert hier durch relativ junge, aber mineralreiche Schichten, nimmt Calcium und Magnesium auf und landet deshalb mit 15,3 °dH im harten Bereich. Zwischen Dahme, Spree und den seenreichen Niederungen südlich von Berlin arbeitet der Boden wie ein Filter aus Sand und Geschiebemergel. Vieles ist locker gelagert, doch die Grundwasserleiter stehen in Kontakt mit kalkhaltigen Sedimenten aus der Eiszeit. Das hebt die Härte spürbar an. Groß Köris liegt damit nicht auf reinem Sand wie manche Orte im nördlichen Brandenburg, sondern in einem Übergangsraum, in dem Grundwasser länger mit mineralführenden Schichten in Berührung bleibt. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Königs Wusterhausen. Versorgt wird Groß Köris über lokale Grundwasserfassungen im Verbandsgebiet, nicht über Talsperren oder Fernwasser. Die Brunnen liegen in den wasserreichen Niederungen des Dahme-Spree-Raums, wo der Verband das geförderte Grundwasser aufbereitet und in das Ortsnetz einspeist. Gerade das macht den Ort wasserwirtschaftlich eigenständig: keine Großstadtmischung, kein überregionales Mischwasser, sondern regional gefördertes Grundwasser aus dem südlichen Berliner Umland. Gegenüber Nachbarorten zeigt sich das deutlich. Nördlich in Richtung Königs Wusterhausen und Zeuthen ist das Wasser oft ähnlich geprägt, doch im weiteren Brandenburg schwanken die Werte stärker, je nachdem, ob die Orte auf jüngeren Sanderflächen, in Moorgebieten oder auf kalkärmeren Endmoränen liegen. Groß Köris steht mit 15,3 °dH in einem Bereich, der den geologischen Charakter der Dahme-Spree-Region klar widerspiegelt: Brandenburgisch, aber nicht beliebig, sondern von eiszeitlichen Ablagerungen und regionalen Brunnenstandorten bestimmt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG

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