Wasserhärte in Großniedesheim

PLZ 67259 · Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz

18 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindlich ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers.

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Wasserversorger

Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe

Website
Datenquelle: Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindliche Werte veröffentlicht Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 18 °dH

Spülmaschine

Bei 18 °dH in Großniedesheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Großniedesheim liegt mit 18 °dH 5,7 °dH über dem Durchschnitt (12,3 °dH).

Großniedesheim
18
Rheinland-Pfalz
12,3

Vergleich mit Deutschland

Großniedesheim liegt mit 18 °dH 3,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Großniedesheim
18
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Beindersheim 16 °dH hart
Heuchelheim bei Frankenthal 13 °dH mittel
Kleinniedesheim 18 °dH hart
Heßheim 16 °dH hart
Bobenheim-Roxheim 16 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Großniedesheim

Löss und eiszeitliche Sande bilden den Untergrund unter Großniedesheim in der Vorderpfalz. Darunter liegen lockere Ablagerungen der Rheinebene, die Wasser aufnehmen und weiterleiten können. Regenwasser sickert durch diese Schichten und nimmt dabei gelöste Mineralstoffe auf. Vor allem Calcium und Magnesium gelangen aus kalkhaltigen Bestandteilen des Lösses und aus den mitgeführten Gesteinsanteilen in das Grundwasser. So entsteht für Großniedesheim ein Wert von rund 18 °dH. Das Wasser gehört damit zum Härtebereich hart. Im Haushalt kann sich diese Eigenschaft an Armaturen, in Warmwassergeräten und an Fliesen durch Kalkablagerungen bemerkbar machen. Beim Vergleich liegt Großniedesheim über dem Durchschnitt für den Rhein-Pfalz-Kreis von 13,5 °dH und auch über dem Landeswert für Rheinland-Pfalz von 12,3 °dH. Die Härte passt zur geologischen Situation der nördlichen Vorderpfalz. Die Region ist kein geschlossener Festgesteinsraum, sondern wird von mächtigen Lockersedimenten der Rheinebene bestimmt. Löss lagert vielfach oberflächennah. Darunter folgen eiszeitliche und jüngere Sande sowie Kiese. In diesen durchlässigen Schichten bewegt sich das Wasser langsam durch den Untergrund. Dabei kommt es mit mineralischen Körnern und kalkhaltigen Bestandteilen in Kontakt. Die Zusammensetzung des Grundwassers hängt deshalb nicht nur vom Niederschlag ab, sondern auch vom Weg durch die Sedimente und von der Verweildauer im Untergrund. Der Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe versorgt Großniedesheim. In der Rheinebene wird Trinkwasser typischerweise aus dem Grundwasserleiter der lockeren Sand- und Kiesschichten gewonnen. Die natürliche Filterwirkung des Untergrunds unterstützt dabei die Aufbereitung zu Trinkwasser, während die geologischen Bedingungen den vergleichsweise hohen Härtegrad mitbestimmen.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 13.04.2026 · Versorger: Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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