Wasserhärte in Hardert

PLZ 56579 · Neuwied, Rheinland-Pfalz

7 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Kreiswasserwerk Neuwied

Website

Praktische Tipps bei 7 °dH

Spülmaschine

Bei 7 °dH in Hardert reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Hardert liegt mit 7 °dH 6,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Hardert
7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Hardert liegt mit 7 °dH 7,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hardert
7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rengsdorf 12,8 °dH mittel
Straßenhaus 12,8 °dH mittel
Bonefeld 13,7 °dH mittel
Anhausen 12,8 °dH mittel
Rüscheid 10,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hardert

7 °dH in Hardert wirken wie ein Fingerabdruck des Westerwaldes. Unter dem Ort liegen keine mächtigen Kalkschichten, sondern überwiegend Basalt, Grauwacke und andere harte Gesteine des Rheinischen Schiefergebirges. Sie geben nur wenig Calcium und Magnesium ans Wasser ab. Dazu kommen die eher silikatischen Böden auf den Höhen zwischen Wiedtal und Grenzbachtal. Sie bremsen die Aufhärtung zusätzlich. Die kleinen Bäche der Umgebung, darunter Zuflüsse zur Wied, tragen ebenfalls kein kalkreiches Wasser aus, sondern eher das geologisch schlanke Niederschlagswasser aus den bewaldeten Hochlagen. Darum bleibt Harderts Trinkwasser weich und deutlich milder als in Orten mit Muschelkalk oder Lössauflagen weiter südlich und westlich im Land. Konkretes Trinkwasser kommt im Raum Hardert nicht aus einer Talsperre, sondern aus dem regionalen Leitungsnetz des Zweckverbands der Wasserversorgung im Kreis Neuwied. Das Wasser wird aus Tiefbrunnen und Quellgebieten des nördlichen Westerwaldes gewonnen und über aufbereitetes Mischwasser an die Haushalte verteilt. Zuständig ist der Zweckverband Wasserversorgung Kreis Neuwied, der die Versorgung für Hardert und mehrere Nachbarorte organisiert. Die Lage zwischen den Höhenzügen macht diese regionale Lösung plausibel: kurze Wege, niedrige Leitungsverluste, keine Abhängigkeit von großen Fernwassersträngen. Die Mischung stammt aus Gebieten mit ähnlicher Geologie, deshalb bleibt der Härtewert stabil im weichen Bereich. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten ist deutlich spürbar, auch wenn die Orte nur wenige Kilometer auseinanderliegen. Richtung Rhein und in den tiefer liegenden Siedlungen von Neuwied steigen die Härtewerte oft an, weil dort andere Schichten und mehr mineralreiches Wasser eine Rolle spielen. Im Westerwald selbst bleibt das Wasser vielerorts weicher, doch Hardert liegt auf einem Abschnitt, der besonders arm an kalklösenden Gesteinen ist. So entsteht ein regionales Profil, das sich von Orten mit stärkerem Löss- oder Kalkeinfluss absetzt. Hardert steht damit für das weichere Ende im Landkreis Neuwied: geprägt von Basaltkuppen, Waldhängen und einer Versorgung aus dem nahen Westerwald statt aus großen Fluss- oder Talsperrensystemen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Kreiswasserwerk Neuwied

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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