Wasserhärte in Immenstaad am Bodensee

PLZ 88090 · Bodenseekreis, Baden-Württemberg

16,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindlich ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers.

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Wasserversorger

Stadtwerk am See GmbH & Co. KG

Website
Datenquelle: Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindliche Werte veröffentlicht Stadtwerk am See GmbH & Co. KG (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 16,3 °dH

Spülmaschine

Bei 16,3 °dH in Immenstaad am Bodensee: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Immenstaad am Bodensee liegt mit 16,3 °dH 1,2 °dH über dem Durchschnitt (15,1 °dH).

Immenstaad am Bodensee
16,3
Baden-Württembe...
15,1

Vergleich mit Deutschland

Immenstaad am Bodensee liegt mit 16,3 °dH 1,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Immenstaad am Bodensee
16,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hagnau am Bodensee 15,1 °dH hart
Markdorf 17,2 °dH hart
Stetten 15,8 °dH hart
Bermatingen 16,1 °dH hart
Friedrichshafen 9,2 °dH mittel
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Wissenswertes über das Wasser in Immenstaad am Bodensee

Kalkreiche Moränen, Kiese und Sande des Bodenseebeckens bestimmen den Untergrund am nördlichen Bodenseeufer. In Immenstaad am Bodensee kommt das Leitungswasser deshalb auf rund 16,3 °dH und gehört damit in den Härtebereich hart. Für Haushalte heißt das: Der Ort liegt nahe am Durchschnitt des Bodenseekreises mit 16,5 °dH und etwas über dem Landeswert Baden-Württemberg mit 15,1 °dH. Auch Nachbarorte wie Bermatingen mit 16,1 °dH liegen in einem ähnlichen Bereich. Weicher fällt dagegen das Wasser einzelner Orte aus, wenn dort andere Mischungen oder andere Gewinnungsräume eine größere Rolle spielen. Der Naturraum um Immenstaad ist vom Bodensee, vom eiszeitlich geformten Uferland und vom Hinterland der Jungmoränen geprägt. Gletscher haben hier Material aus dem Alpenraum abgelagert: Kiese, Sande, Lehme und Moränen, oft mit kalkhaltigen Bestandteilen. Wenn Niederschlag durch solche Schichten sickert, löst er vor allem Calcium- und Magnesiumverbindungen. Diese Mineralstoffe erhöhen die Wasserhärte. In den gut durchlässigen Kies- und Sandkörpern kann Grundwasser längere Wege nehmen und dabei mehr Mineralien aufnehmen als in sehr jungen oder sehr oberflächennahen Wässern. Der nahe Bodensee wirkt zudem als großer wasserwirtschaftlicher Raum, doch die Härte wird im Uferland vor allem durch die mineralreichen Lockergesteine und die kalkhaltige Herkunft des Materials verständlich. Versorgt wird Immenstaad am Bodensee von der Stadtwerk am See GmbH & Co. KG. Typisch für diese Region ist eine Versorgung, die auf Wasser aus dem Bodenseeraum und auf Grundwasser aus eiszeitlichen Kies- und Sandablagerungen zurückgreift. So passt die gemessene Härte gut zur Geologie am nördlichen Seeufer: viel Kalk im Untergrund, kurze Wege zum See, aber dennoch genügend Kontakt mit mineralreichen Schichten.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 17.08.2026 · Versorger: Stadtwerk am See GmbH & Co. KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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