Wasserhärte in Ingendorf

PLZ 54636 · Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz

13,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm

Website

Praktische Tipps bei 13,9 °dH

Spülmaschine

Bei 13,9 °dH in Ingendorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Ingendorf liegt mit 13,9 °dH 0,6 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Ingendorf
13,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Ingendorf liegt mit 13,9 °dH 0,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ingendorf
13,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dockendorf 12,8 °dH mittel
Messerich 12,8 °dH mittel
Birtlingen 15,1 °dH hart
Wolsfeld 12,8 °dH mittel
Niederstedem 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Ingendorf

Unter Ingendorf liegen keine jungen Flusskiese, sondern Sedimente des Bitburger Gutlandes, vor allem Kalk- und Mergelgesteine aus dem Muschelkalk, dazu Löss und lehmige Deckschichten, die während der Eiszeiten vom Wind eingetragen wurden. Dieses Untergrundbild prägt das Trinkwasser direkt. Regen sickert durch den Boden, löst unterwegs Kalk aus den Gesteinen und speist das Grundwasser mit Calcium und Magnesium. Darum liegt Ingendorf bei 13,9 °dH im mittleren Bereich. In der Eifel ist das Wasser oft weicher, weil viele Höhenzüge von härterem Schiefer, Sandstein oder vulkanischem Gestein geprägt sind; im Raum Bitburg schlägt dagegen der Kalk des Untergrunds deutlicher durch. Auch die Nähe zu den Talräumen von Prüm, Nims und Kyll wirkt mit, denn dort sammeln sich Grundwässer aus den Kalk- und Mergelzonen des Umlands. Das Trinkwasser kommt hier nicht aus einer Talsperre, sondern aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm. Versorgt wird Ingendorf über örtliche Brunnen und Grundwasserfassungen im Verbandssystem, das mehrere Gewinnungsgebiete im Eifelkreis zusammenführt und über Aufbereitung und Leitungsverbünde in die Orte verteilt. Damit steht kein einzelner See hinter dem Hahn, sondern ein regionales Grundwassersystem aus tiefen Fassungen, Quellzonen und Speicheranlagen. Diese Herkunft passt zum Ort: Kalkreicher Untergrund und Grundwasserförderung ergeben einen mittleren Härtewert, der sich deutlich von sehr weichem Quellwasser aus den höheren, schieferdominierten Eifelbereichen absetzt. Der Unterschied zu Nachbarorten zeigt sich vor allem in der Geologie. Orte weiter oben auf den Hochflächen oder näher an sandigen und schieferigen Zonen bekommen oft spürbar weicheres Wasser. Ingendorf sitzt dagegen auf dem Übergang zum Kalk- und Mergelgürtel des Bitburger Landes, und genau dort wird das Wasser mineralreicher. Auch im Vergleich zu vielen Teilen von Rheinland-Pfalz liegt der Ort damit im soliden Mittelfeld: nicht so hart wie manche Gebiete mit stark kalkigem Untergrund, aber deutlich mineralischer als Regionen mit vorherrschendem Sandstein oder Schiefer. Die Wasserwerte erzählen hier also die Landschaft mit, Schicht für Schicht, vom alten Meeresboden des Muschelkalks bis zum heutigen Versorgungsnetz des Eifelkreises.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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