Wasserhärte in Ingoldingen

PLZ 88456 · Biberach, Baden-Württemberg

20,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindlich ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers.

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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Iller-Rißtal

Website
Datenquelle: Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindliche Werte veröffentlicht Zweckverband Wasserversorgung Iller-Rißtal (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 20,5 °dH

Spülmaschine

Bei 20,5 °dH in Ingoldingen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Ingoldingen liegt mit 20,5 °dH 5,4 °dH über dem Durchschnitt (15,1 °dH).

Ingoldingen
20,5
Baden-Württembe...
15,1

Vergleich mit Deutschland

Ingoldingen liegt mit 20,5 °dH 5,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ingoldingen
20,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hochdorf 19,8 °dH hart
Bad Schussenried 19 °dH hart
Eberhardzell 19,2 °dH hart
Mittelbiberach 19,4 °dH hart
Ummendorf 18,5 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Ingoldingen

Der Zweckverband Wasserversorgung Iller-Rißtal versorgt Ingoldingen und weitere Orte im oberschwäbischen Raum mit Trinkwasser. Für Ingoldingen gilt eine Wasserhärte von etwa 20,5 °dH. Das Wasser gehört damit zum Härtebereich hart. Im Alltag macht sich das vor allem an Kalkablagerungen an Armaturen, in Haushaltsgeräten und an Duschflächen bemerkbar. Auch beim Waschen spielt die Härte eine Rolle. Im Vergleich ist das Wasser härter als in Biberach mit 17,8 °dH und liegt deutlich über dem Landeswert für Baden-Württemberg von 15,1 °dH. Die Einordnung passt zum Charakter der Region: Mehrere Orte im Umfeld weisen ebenfalls hartes Wasser auf. Ingoldingen befindet sich in Oberschwaben, einer eiszeitlich überformten Landschaft zwischen Donau und Alpenvorland. Schmelzwasser und Gletscher haben dort mächtige Ablagerungen aus Kies, Sand und weiteren Lockergesteinen hinterlassen. Darunter liegen Schichten der oberschwäbischen Molasse. Das Wasser versickert durch diese Böden und Gesteine, bewegt sich im Untergrund und nimmt dabei natürliche Mineralstoffe auf. Besonders Calcium und Magnesium erhöhen die Wasserhärte. Die kalkhaltigen Bestandteile der Landschaft und die langen Wege des Wassers durch den Untergrund sind deshalb wichtige Gründe für den vergleichsweise hohen Wert in Ingoldingen. Die eiszeitlichen Schotterkörper können außerdem größere Mengen Wasser speichern und als Grundwasserleiter wirken. Für die öffentliche Versorgung sind in dieser Gegend daher Grundwasserfassungen und Tiefbrunnen typische Gewinnungsarten. Der Zweckverband bündelt diese regionale Wassergewinnung und verteilt das Trinkwasser über sein Versorgungsgebiet. Die Härte ist somit eine natürliche Eigenschaft des oberschwäbischen Untergrunds und kein Hinweis auf eine besondere Belastung des Wassers.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 13.04.2026 · Versorger: Zweckverband Wasserversorgung Iller-Rißtal

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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