Wasserhärte in Kieselbronn

PLZ 75249 · Enzkreis, Baden-Württemberg

14,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 14,5 °dH

Spülmaschine

Bei 14,5 °dH in Kieselbronn: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Kieselbronn liegt mit 14,5 °dH 1,4 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Kieselbronn
14,5
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Kieselbronn liegt mit 14,5 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kieselbronn
14,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ölbronn-Dürrn 14,5 °dH mittel
Niefern-Öschelbronn 19 °dH hart
Neulingen 14,3 °dH hart
Ötisheim 10 °dH mittel
Pforzheim 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Kieselbronn

Zwischen den sanften Hügeln des Enzkreises und den offenen Höhen des Heckengäus liegt Kieselbronn auf einem Untergrund, der dem Wasser seinen Charakter gibt. Nördlich und westlich prägen die Täler von Enz und Pfinz die Landschaft, dazu kommen kleinere Bäche und Quellmulden, die Niederschläge in den Untergrund leiten. Unter der dünnen Bodenkrume folgen Schichten aus Muschelkalk, Mergel und Lösslehm. Diese Gesteine geben Calcium und Magnesium an das versickernde Wasser ab. Darum erreicht Kieselbronn mit 14,5 °dH einen mittleren Härtebereich. Das Wasser kommt nicht aus weichem Schwarzwaldgraniteinfluss wie in den westlichen Höhenlagen des Landes, sondern aus einem Kalkraum, der das Grundwasser mineralischer macht als in vielen Nachbarorten des Kraichgaus und deutlich härter als in den Schwarzwaldgemeinden. Die Hügel bremsen den Abfluss, die Täler sammeln Sickerwasser, und genau dort bilden sich die nutzbaren Grundwasservorräte. Versorgt wird Kieselbronn über die Stadtwerke Pforzheim, die das Trinkwasser aus dem regionalen Verbund beziehen. Ein Teil stammt aus den eigenen Gewinnungsanlagen im Enzkreis und aus dem Pforzheimer Wasserwerk, das auf Uferfiltrat und Grundwasser aus dem Enztal setzt. Ergänzt wird die Versorgung je nach Bedarf durch Wasser aus weiteren Verbundquellen im Umland. Die Leitungen verbinden also die Gemeinde mit einem Netz, das auf Brunnengalerien, Quellfassungen und aufbereitete Rohwässer aus dem Enztal baut. Diese Herkunft passt zum Messwert: Das Wasser ist nicht extrem kalkreich, aber klar vom Kalk- und Mergeluntergrund geprägt. Gegenüber Orten mit stärkerem Schwarzwald- oder Buntsandsteineinfluss fällt es härter aus, gegenüber manchen Siedlungen auf lössreichen Flächen des Kraichgaus liegt es oft im ähnlichen Bereich. Der Unterschied zu vielen Orten im Land zeigt sich vor allem im geologischen Untergrund. Baden-Württemberg reicht vom sehr weichen Wasser der westlichen Mittelgebirge bis zu deutlich härteren Werten in den Kalkgebieten der Schwäbischen Alb und des nördlichen Landesteils. Kieselbronn liegt dazwischen, aber klar auf der kalkbetonten Seite. Nachbarorte im Enzkreis, die stärker von Enz, Pfinz oder den randlichen Muschelkalkstufen geprägt sind, bewegen sich häufig ebenfalls im mittleren bis höheren Bereich; im Schwarzwald dagegen sinken die Werte oft spürbar. Kieselbronn steht damit für ein Trinkwasser, das aus der Landschaft selbst hervorgeht: aus Versickerung auf Löss, aus Kalkschichten unter den Hügeln und aus dem regionalen Verbund der Pforzheimer Wasserversorgung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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