Wasserhärte in Königsmoor

PLZ 21255 · Harburg, Niedersachsen

10 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Harburg

Website

Praktische Tipps bei 10 °dH

Spülmaschine

Bei 10 °dH in Königsmoor: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Königsmoor liegt mit 10 °dH 3 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Königsmoor
10
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Königsmoor liegt mit 10 °dH 4,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Königsmoor
10
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wistedt 9,5 °dH mittel
Vahlde 9,9 °dH mittel
Stemmen 11,1 °dH mittel
Tostedt 9,5 °dH mittel
Fintel 10 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Königsmoor

Der Landkreis Harburg liegt am Rand der norddeutschen Geest und der Elbmarsch. Diese Lage prägt das Trinkwasser stärker als ein einzelner Ort. Zwischen sandigen Grundmoränen, eiszeitlichen Deckschichten und Moorflächen der Nordheide sickert Regenwasser schnell ein, bleibt aber im Untergrund noch eine Weile auf dem Weg durch kalkhaltige Sande und eiszeitliche Ablagerungen. Genau dort nimmt es Mineralien auf, vor allem Calcium und Magnesium. Deshalb liegt das Wasser in Königsmoor bei 10 °dH im mittleren Bereich. Im Vergleich zu den flacheren Marschorten näher an der Elbe ist das Wasser hier meist etwas härter, weil der geologische Untergrund weniger rein sandig und örtlich stärker von glazialen Sedimenten geprägt ist. Gegenüber weiten Teilen Niedersachsens, wo sehr weiche Verhältnisse in Moor- und Sandgebieten dominieren, steht Königsmoor damit spürbar in der Mitte zwischen weich und hart. Königsmoor selbst bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Wasserbeschaffungsverbands Harburg, der im Landkreis zahlreiche Ortschaften über zentrale Gewinnungsgebiete versorgt. Das Wasser stammt nicht aus einer Talsperre, sondern aus Grundwasserbrunnen in den wasserreichen Niederungen und Geesträndern des Versorgungsraums. Dort wird es gefördert, aufbereitet und in die Leitungen eingespeist. Die Nähe zu den Niederungen von Este, Seeve und Luhe sowie zu den ausgedehnten Sand- und Geestflächen des Landkreises schafft die Grundlage für diese Versorgung. Der Verband nutzt die regionalen Grundwasservorkommen, die sich unter den Lockersedimenten gesammelt haben, und speist daraus auch die kleineren Orte südlich von Buchholz in der Nordheide und rund um Tostedt. Gegenüber Nachbarorten zeigt sich der Standortcharakter klar. Richtung Moor- und Heideflächen kann das Wasser weicher ausfallen, weil dort mehr Niederschlagswasser ohne lange Mineralienaufnahme in den Boden gelangt. In den dichter besiedelten Teilen des Kreises, etwa näher an den größeren Versorgungsachsen, sind die Werte oft ähnlich, aber nicht identisch, je nachdem, aus welchem Brunnenstrang das Wasser stammt. Königsmoor liegt damit in einer typischen Harburger Übergangszone: nicht so weich wie reine Sand- und Moorlagen der Nordheide, nicht so mineralreich wie mancher Ort an stärker kalkbeeinflussten Schichten im Süden Niedersachsens. Die mittlere Härte passt zu einem Gebiet, das von Eiszeitablagerungen, Grundwasserneubildung und dem Wechsel zwischen Geest und Niederung lebt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Harburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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