Wasserhärte in Lengenfeld

PLZ 08485 · Vogtlandkreis, Sachsen

8,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland

Website

Praktische Tipps bei 8,2 °dH

Spülmaschine

Bei 8,2 °dH in Lengenfeld reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Lengenfeld liegt mit 8,2 °dH 6,6 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Lengenfeld
8,2
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Lengenfeld liegt mit 8,2 °dH 6,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lengenfeld
8,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Treuen 8,2 °dH weich
Rodewisch 7,3 °dH weich
Heinsdorfergrund 8,8 °dH mittel
Reichenbach im Vogtland 8,5 °dH mittel
Auerbach/Vogtl. 8,2 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Lengenfeld

Das Trinkwasser für Lengenfeld kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasser und Abwasser Vogtland, der im Vogtlandkreis auf ein Mosaik aus eigenem Quell- und Brunnenwasser sowie auf Fernwasser aus der Talsperrenregion setzt. Prägend sind die Quellgebiete im Göltzschtal und im oberen Vogtland, dazu Brunnen in den wasserführenden Gesteinszonen rund um Auerbach und Rodewisch sowie die Einbindung von aufbereitetem Talsperrenwasser aus dem Gebiet der Eibenstocker Talsperren. Diese Mischung landet auch in Lengenfeld und sorgt dort für den Wert von 8,2 °dH. Der Grund liegt im Untergrund. Lengenfeld sitzt auf den kristallinen Gesteinen des Vogtlands, mit Gneis, Granit und verwitterten Schieferlagen, die Regenwasser nur wenig Mineralstoffe mitgeben. Kalkreiche Schichten fehlen weitgehend. Auch die kleinen Bäche, die zur Göltzsch entwässern, prägen das Wasser kaum mit Härtebildnern. Darum bleibt das Wasser weich, obwohl die Umgebung von Hügeln, Flusstälern und Quellmulden durchzogen ist. Im Vergleich zu Orten mit stärker kalkhaltigen Böden im sächsischen Osten oder zu Teilräumen des Erzgebirgsvorlandes wirkt Lengenfeld deutlich mineralärmer im Trinkwasser. Der Unterschied zum Umland ist im Alltag des Versorgungsnetzes sichtbar. Reichenbach im Vogtland und Rodewisch liegen im selben Landschaftsraum, doch je nach Einspeisung aus Brunnen, Quellen oder Talsperren kann die Härte dort leicht schwanken. Gegenüber vielen Orten in Sachsen, die von härterem Grundwasser oder stärker kalkgeprägten Einzugsgebieten versorgt werden, bleibt Lengenfeld im weichen Bereich. Die Lage zwischen Göltzschtal, Waldhängen und den Quellgebieten des oberen Vogtlands sorgt damit für ein Wasser, das geologisch eher aus dem Fels als aus Kalkschichten geboren wird.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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