Wasserhärte in Leverkusen

PLZ 51373 · Leverkusen, Nordrhein-Westfalen

8,1 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 8,1 °dH

Spülmaschine

Bei 8,1 °dH in Leverkusen reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Leverkusen liegt mit 8,1 °dH 6,3 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Leverkusen
8,1
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Leverkusen liegt mit 8,1 °dH 6,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Leverkusen
8,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Langenfeld (Rheinland) 14 °dH mittel
Monheim am Rhein 13,3 °dH mittel
Leichlingen (Rheinland), Blütenstadt 11,6 °dH mittel
Odenthal 10,2 °dH mittel
Köln 22 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Leverkusen

Unter Leverkusen liegt kein Kalkgebirge, sondern der lockere Untergrund der Niederrheinischen Bucht. Sand, Kies, Schluff und tonige Mergel aus dem Rheintal prägen den Boden; darüber haben der Rhein und seine Nebenläufe über lange Zeit Schotter und feinkörnige Ablagerungen verteilt. Diese Schichten geben dem Wasser nur wenig Calcium und Magnesium mit. Darum bleibt der Härtewert bei 8,1 °dH und damit im weichen Bereich. Der Einfluss des Rheins ist dabei doppelt sichtbar: Er formte die Niederterrasse, aus der sich viele Grundwasserleiter speisen, und er bringt ständig neues, vergleichsweise mineralarmes Wasser in die Aue. Felsiger Kalk, wie er in anderen Regionen Nordwestdeutschlands vorkommt, spielt hier fast keine Rolle. Auch die Nähe zum Bergischen Land mit seinen härteren Gesteinen ändert daran wenig, weil Leverkusen selbst geologisch auf den jungen Fluss- und Niederungsablagerungen sitzt. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Netz von RheinEnergie und EVL, die Leverkusen über die Wasserversorgung der Stadt mitversorgen. Das Wasser stammt aus aufbereitetem Rheinwasser und aus Brunnenfeldern im Umland des Rheins, die das Uferfiltrat und das Grundwasser der Rheinaue nutzen. Diese Mischung wird technisch so geführt, dass Leverkusen ein weiches, aber stabiles Versorgungswasser erhält. Gegenüber Köln, das ebenfalls stark vom Rhein geprägt ist, liegt Leverkusen ähnlich niedrig in der Härte, während Orte im Bergischen Land wie Burscheid, Leichlingen oder weiter östlich Wipperfürth oft deutlich härteres Wasser haben, weil dort Kreide-, Kalk- und mergelreiche Schichten oder ältere Gesteine mehr Mineralstoffe abgeben. Gegenüber vielen Städten in Nordrhein-Westfalen mit höheren Härtegraden fällt Leverkusen damit als Rheinstadt mit jungem, lockeren Untergrund und entsprechend weichem Trinkwasser auf.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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