Wasserhärte in Martfeld

PLZ 27327 · Diepholz, Niedersachsen

11,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Harzwasserwerke GmbH

Website

Praktische Tipps bei 11,4 °dH

Spülmaschine

Bei 11,4 °dH in Martfeld: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Martfeld liegt mit 11,4 °dH 1,6 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Martfeld
11,4
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Martfeld liegt mit 11,4 °dH 3,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Martfeld
11,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwarme 10,5 °dH mittel
Hoyerhagen 11,6 °dH mittel
Hilgermissen 11,6 °dH mittel
Blender 10,9 °dH mittel
Bruchhausen-Vilsen, Flecken 11,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Martfeld

11,4 °dH markiert in Martfeld ein mittleres, aber klar von der Landschaft geprägtes Wasser. Der Ort liegt im Landkreis Diepholz auf den eiszeitlich geformten Geest- und Niederungsflächen zwischen Weser und Aller. Unter dem Oberboden liegen Sand, Geschiebelehm und stellenweise eisenhaltige, kalkarme Ablagerungen aus der Saale- und Weichselzeit. Diese Schichten liefern wenig Calcium und Magnesium an das Grundwasser. Darum bleibt das Trinkwasser deutlich weicher als in Gegenden mit Muschelkalk oder Kreideschichten. Auch die Nähe zu den Niederungen der Hache und zu kleinen Entwässerungsgräben rund um Martfeld verändert den Härtewert nicht stark, weil das Wasser hier aus flachen, sandigen Grundwasserleitern stammt und nicht aus kalkreichen Gesteinen. Im Vergleich zu Orten mit stärker mineralisiertem Tiefengrundwasser im nordöstlichen Niedersachsen fällt Martfeld damit moderat aus; zugleich liegt der Wert oft etwas über sehr weichen Moor- und Geestgebieten, weil die Grundwasserfassung in einem landwirtschaftlich genutzten Raum mit gemischten Sanden und Lehmen arbeitet. Zuständig ist die Harzwasserwerke GmbH, die im Raum Martfeld über das örtliche Netz Trinkwasser bereitstellt. Das Wasser stammt nicht aus einer Talsperre vor Ort, sondern aus regionalen Gewinnungsgebieten und Brunnen, deren Rohwasser in Aufbereitungsanlagen für die Versorgung des südlichen Landkreises Diepholz und angrenzender Gemeinden behandelt wird. Gerade dieser Bezug zu gefasstem Grundwasser statt zu oberflächennahem Flusswasser prägt die Zusammensetzung. Gegenüber den Nachbarorten in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen und Richtung Verden zeigt Martfeld meist ein ähnliches bis leicht höheres Härtebild, während weiter westlich in Moor- und Geestlagen teils noch weichere Werte auftreten. Richtung Norden und Osten, wo mehr kalkreich überprägte Grundwasserzonen vorkommen, steigt die Härte eher an. Martfeld liegt damit in einer Übergangszone: nicht hart wie in kalknahen Gebieten, nicht extrem weich wie in reinen Sand- und Moorlandschaften, sondern messbar mittig und klar an den lokalen Untergrund gebunden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Harzwasserwerke GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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