Wasserhärte in Mehna

PLZ 04626 · Altenburger Land, Thüringen

21,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburger Land

Website

Praktische Tipps bei 21,2 °dH

Spülmaschine

Bei 21,2 °dH in Mehna: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Mehna liegt mit 21,2 °dH genau im Durchschnitt (20,9 °dH).

Mehna
21,2
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Mehna liegt mit 21,2 °dH 6,5 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mehna
21,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Starkenberg 21,2 °dH hart
Göllnitz 20,2 °dH hart
Göhren 20,2 °dH hart
Dobitschen 34 °dH hart
Monstab 21,5 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Mehna

Mehna wird vom Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Altenburg versorgt, dessen Leitungsnetz sich im Altenburger Land eng mit den Gewinnungsanlagen der Region verzahnt. Das Wasser stammt aus den eigenen Brunnen des Verbands im Altenburger Umland, vor allem aus den Grundwasserfassungen im Raum Leina, Windischleuba und den südlich von Altenburg gelegenen Versorgungsanlagen, die ihr Rohwasser aus den pleistozänen Sand- und Kieskörpern der Pleiße- und Sprotte-Niederung ziehen. Dieses Wasser wird über zentrale Aufbereitungs- und Druckerhöhungsanlagen in das Netz eingespeist und erreicht auch Mehna über die Ortsleitungen aus dem Altenburger Versorgungsraum. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle; die Versorgung beruht auf regionalem Grundwasser, das im Landkreis auf kurzen Wegen gefasst und verteilt wird. Der Härtewert von 21,2 °dH passt zu den geologischen Verhältnissen im Osten Thüringens und im Altenburger Land. Unter den Feldern und Flusstälern liegen nicht die kristallinen oder basaltischen Gesteine, die weiches Wasser liefern, sondern lössbedeckte Sedimente, Mergel, Kalkanteile und kiesige Schichten aus der Eiszeit. Auf dem Weg durch diese Schichten nimmt das Wasser Calcium und Magnesium auf. Die Nähe zu den Tälern von Pleiße, Sprotte und ihren Nebenläufen begünstigt zusätzlich eine mineralreiche Grundwasserneubildung aus landwirtschaftlich und geologisch geprägten Böden. Darum liegt Mehna klar im harten Bereich, deutlich über vielen Thüringer Orten im Thüringer Wald oder im Schiefergebirge, wo Quellwasser aus silikatischem Gestein oft spürbar weicher ist. Im Vergleich zu Nachbarorten im Altenburger Land fällt Mehna mit seinem hohen Härtegrad besonders auf, weil die Versorgung hier aus demselben ostthüringisch-altenburgischen Grundwassersystem kommt, das auch Orte wie Nobitz, Gößnitz oder Schmölln prägt, jedoch je nach Brunnenmischung unterschiedliche Werte zeigt. Westthüringer Städte mit Fernwasser aus Talsperren oder Mittelgebirgsquellen erreichen häufig niedrigere Härten, während Mehna die typische Signatur des Leipziger Tieflandsrandes trägt: bodennah, mineralreich, grundwasserbetont. Genau diese Lage zwischen Altenburger Becken, Pleißeland und den flachen Lössflächen macht das Wasser hier härter als in vielen anderen Teilen Thüringens.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburger Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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