Wasserhärte in Moos

PLZ 78345 · Konstanz, Baden-Württemberg

20,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Radolfzell GmbH

Website

Praktische Tipps bei 20,6 °dH

Spülmaschine

Bei 20,6 °dH in Moos: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Moos liegt mit 20,6 °dH 4,7 °dH über dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Moos
20,6
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Moos liegt mit 20,6 °dH 5,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Moos
20,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Radolfzell am Bodensee 21 °dH hart
Gaienhofen 18,1 °dH hart
Rielasingen-Worblingen 18 °dH hart
Singen (Hohentwiel) 18 °dH hart
Steißlingen 21 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Moos

Zwischen Bodensee und Hegau öffnet sich bei Moos eine flache Uferlandschaft, die vom Schmelz- und Niederschlagswasser aus dem Hinterland geprägt wird. Die Halbinsel auf der westlichen Seite des Überlinger Sees liegt nicht auf harten Schwarzwaldkämmen, sondern auf jungen See- und Schotterablagerungen, dazu kommen tonige und sandige Böden aus der Eiszeit. Solche Schichten speichern Wasser gut, geben aber auch Kalk aus dem umgebenden Material frei. Darum fällt der Wert hier mit 20,6 °dH deutlich in den harten Bereich. Der Untergrund holt sich seinen mineralischen Charakter aus dem langen Weg durch die eiszeitlichen Sedimente des Bodenseeraums und aus dem Kontakt mit kalkreichen Gesteinen im Einzugsgebiet von Radolfzeller Aach, Bodenseeufer und Hegauland. Das Trinkwasser in Moos stammt aus dem Verbund der Stadtwerke Radolfzell. Der Versorger speist die Ortsteile aus den Wasserwerken und Brunnen im Radolfzeller Netz, das Bodenseewasser und ortsnah gewonnenes Grundwasser zusammenführt. Der Bodensee wirkt dabei wie ein riesiger Speicher, die Fassungen im Uferbereich und im Hinterland sichern die Versorgung zusätzlich. Genau diese Kombination aus Seewasser und gefiltertem Grundwasser bringt die Mineralstoffe in die Leitung, die den Härtewert anheben. Moos steht damit näher an den Wasserverhältnissen des westlichen Seeufers als an den Schwarzwaldorten des Landkreises, wo Quellwasser aus kristallinem Gestein oft deutlich weicher ausfällt. Der Unterschied zu den Nachbarn zeigt sich schon wenige Kilometer weiter. Radolfzell, Gaienhofen und die Orte auf der Halbinsel teilen die Prägung durch den See und die kalkhaltigen Ablagerungen des Bodenseebeckens. Weiter im Hegau, Richtung Singen oder Stockach, ändern sich die Untergründe, und damit auch die Härtewerte. Dort mischen sich vulkanische Hügel, Moränenschichten und andere Grundwasserkörper stärker in die Versorgung ein. Moos bleibt deshalb ein klassischer Bodensee-Ort mit spürbar mineralischem Wasser, geformt von Uferkies, Seesedimenten und einem Versorgernetz, das auf Radolfzell und den Bodensee als Hauptquelle setzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Radolfzell GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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