Wasserhärte in Neu-Bamberg

PLZ 55546 · Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz

21,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe

Website

Praktische Tipps bei 21,1 °dH

Spülmaschine

Bei 21,1 °dH in Neu-Bamberg: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Neu-Bamberg liegt mit 21,1 °dH 7,8 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Neu-Bamberg
21,1
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Neu-Bamberg liegt mit 21,1 °dH 6,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Neu-Bamberg
21,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Volxheim 20,8 °dH hart
Frei-Laubersheim 21,1 °dH hart
Wöllstein 20,3 °dH hart
Hackenheim 19,5 °dH hart
Fürfeld 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Neu-Bamberg

Neu-Bamberg bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Zweckverbands RheinHessen, der die Verbandsgemeinde Bad Kreuznach mit Wasser aus den Anlagen im Rheinhessen-/Nahe-Raum versorgt. Maßgeblich sind die Brunnen im Ingelheimer Grund und im Bereich der Mainzer Sand- und Kieskörper sowie ergänzend Quell- und Brunnenwasser aus dem höher gelegenen Vorfeld des Hunsrücks, das über das Verbundnetz in die Orte am Rand des Kreuznacher Landes gelangt. Von dort läuft das Wasser über Aufbereitung und Mischbehälter in die Leitungen von Neu-Bamberg. Der Ort hängt also nicht an einer einzelnen Dorfquelle, sondern an einem überregionalen Netz, das mehrere Gewinnungsgebiete zusammenführt. Der Härtewert von 21,1 °dH passt zu dieser Herkunft. Hartes Wasser prägt vor allem Regionen, in denen kalkreiche Schichten das Grundwasser aufladen. Nördlich und östlich von Neu-Bamberg stehen im Übergang von Nahebecken und Alzeyer Hügelland Mergel, Kalk und tonige Sedimente an, darunter Schichten des Tertiärs und Muschelkalks, die viel Calcium und Magnesium an das Wasser abgeben. Auch die Nahe selbst und ihre Nebengewässer haben über lange Zeit feinkörnige Talfüllungen und mineralreiche Sickerwege geschaffen, die das Grundwasser nicht weich auswaschen. Deshalb liegt Neu-Bamberg klar im harten Bereich, während Orte näher an den Quellen des Hunsrücks oder mit stärker von Sandstein geprägten Einzugsgebieten oft deutlich niedrigere Werte melden. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im Landkreis Bad Kreuznach fällt Neu-Bamberg damit eher auf der harten Seite auf. In den höher gelegenen Hunsrücklagen oder in Gemeinden mit stärkerem Einfluss von Quellwasser aus dem Soonwald ist das Wasser oft etwas milder, während die Nahe-Niederung und die Randzonen des Mainzer Beckens häufiger hohe Härten zeigen. Genau diese Lage zwischen Nahe, Hügelland und kalkführenden Untergründen macht den Unterschied. Neu-Bamberg bekommt kein lokales Quellwasser aus einem einzelnen Dorfbrunnen, sondern ein gemischtes Versorgungswasser aus dem regionalen Verbund. Die Handschrift der Böden bleibt dennoch deutlich spürbar, und sie erklärt den Wert von 21,1 °dH sehr konkret.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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