Wasserhärte in Pfaffenhofen

PLZ 74397 · Heilbronn, Baden-Württemberg

15,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Eppingen

Website

Praktische Tipps bei 15,5 °dH

Spülmaschine

Bei 15,5 °dH in Pfaffenhofen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Pfaffenhofen liegt mit 15,5 °dH genau im Durchschnitt (15,9 °dH).

Pfaffenhofen
15,5
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Pfaffenhofen liegt mit 15,5 °dH 0,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Pfaffenhofen
15,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Güglingen 18,5 °dH hart
Zaberfeld 17,3 °dH hart
Cleebronn 13,8 °dH mittel
Brackenheim 15,8 °dH hart
Bönnigheim 13,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Pfaffenhofen

Die Netze in Pfaffenhofen im Landkreis Heilbronn werden über die Stadtwerke Eppingen gespeist, die ihr Trinkwasser aus dem Wasserwerk Eppingen und den angeschlossenen Brunnen im Kraichgau beziehen; das Wasser gelangt von dort über das regionale Leitungsnetz in die Ortsteile. Prägend sind die tiefen Grundwasservorkommen in den lössbedeckten Muschelkalk- und Keuperlandschaften südwestlich des Strombergs. Regen versickert hier nicht schnell abfließend, sondern wandert durch kalkreiche Schichten, die dem Wasser Calcium und Magnesium mitgeben. Genau daraus entsteht der Härtewert von 15,5 °dH. Der Untergrund rund um Pfaffenhofen, zwischen Leinbach, Kraichgau und den Hängen Richtung Zabergäu, liefert also kein weiches Quellwasser wie in den Schwarzwaldtälern, sondern ein spürbar mineralreiches Wasser aus dem Hügelland des Heilbronner Umlands. Pfaffenhofen liegt damit deutlich auf der härteren Seite des Landes. Baden-Württemberg kennt sehr weiche Versorgungen aus dem Schwarzwald, dem Bodenseegebiet oder aus Fernwasser mit anderer Herkunft. Hier dominiert dagegen das lokale Grundwasser aus kalkführenden Gesteinen. Auch die Nachbarorte im nördlichen Landkreis Heilbronn, von Eppingen über Mühlbach bis nach Zaberfeld, bewegen sich geologisch in einem ähnlichen Rahmen, doch die einzelnen Brunnen und Mischungen im Netz sorgen für Unterschiede im Detail. Pfaffenhofen steht deshalb nicht für ein beliebiges Kraichgau-Wasser, sondern für eine Versorgung, die direkt aus den regionalen Grundwasserleitern und den Brunnen des Verbunds gespeist wird. Der harte Charakter des Wassers spiegelt den Untergrund wider: Muschelkalk, Löss und die mineralreichen Schichten des Heilbronner Landes prägen den Geschmack ebenso wie den Härtewert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Eppingen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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