Wasserhärte in Ringsheim

PLZ 77975 · Ortenaukreis, Baden-Württemberg

7,7 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Wasserversorgungsverband Südliche Ortenau

Website

Praktische Tipps bei 7,7 °dH

Spülmaschine

Bei 7,7 °dH in Ringsheim reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Ringsheim liegt mit 7,7 °dH 8,2 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Ringsheim
7,7
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Ringsheim liegt mit 7,7 °dH 7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ringsheim
7,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ettenheim 15,7 °dH hart
Herbolzheim 18 °dH hart
Mahlberg 16,1 °dH hart
Rust 10,9 °dH mittel
Kenzingen 21 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ringsheim

7,7 °dH prägen Ringsheim, und dahinter steckt vor allem der Oberrheingraben. Unter dem Ort liegen junge Kies-, Sand- und Schotterablagerungen, die vom Rhein und seinen Seitengewässern aufgebaut wurden. Solche Schichten geben dem Wasser nur wenig Kalk mit auf den Weg. Der Grund stammt nicht aus hartem Muschelkalk oder verkarstetem Juragestein, sondern aus lockeren Sedimenten mit raschem Austausch. Auch die Nähe zu den Rheinauen und zu den Niederungen zwischen Kappel-Grafenhausen, Rust und Herbolzheim sorgt dafür, dass Grundwasser hier vergleichsweise mineralarm bleibt. Darum fällt Ringsheim weicher aus als viele Orte im nördlichen und östlichen Baden-Württemberg, wo Kalk- und Gipsgestein das Wasser deutlich härter machen. Im Ortenaukreis liegt Ringsheim damit eher auf der weichen Seite, ähnlich wie andere Gemeinden im Rheintal, aber spürbar sanfter als Orte auf der Schwäbischen Alb oder am Rand des Kraichgaus. Das Trinkwasser kommt aus dem Verbund der Wasserversorgung in der Rheinebene, gespeist vor allem aus Grundwasserfassungen im Umfeld des Ringsheimer Raums und des benachbarten Rheintals. Zuständig ist der Zweckverband Wasserversorgung Kappel-Grafenhausen, der das Wasser aus Brunnen im kiesigen Untergrund gewinnt und über das Leitungsnetz bis nach Ringsheim verteilt. Diese Brunnen liegen in einem Gebiet, das vom Rhein geprägt ist, nicht von Talsperren oder Hochgebirgsquellen. Genau deshalb bleibt die Mineralisierung niedrig und der Härtewert stabil im weichen Bereich. Die Wasserherkunft ist hier eng mit dem Untergrund verknüpft: viel durchlässiger Kies, wenig kalkreiches Gestein, kurze Wege im Boden. Im Vergleich zu Nachbarorten fällt Ringsheim damit nicht als Sonderfall auf, sondern als typischer Rheintal-Standort mit weichem Trinkwasser. Gegenüber Gemeinden auf der Hochfläche oder im Übergang zum Schwarzwald ist der Unterschied deutlich, weil dort Quell- und Mischwässer oft mehr gelöste Mineralstoffe mitbringen. Ringsheim teilt sich die geologische Bühne mit den Orten der Oberrheinebene, doch der lokale Härtewert zeigt, wie stark der Untergrund zählt. Wer durch den Ortenaukreis fährt, merkt schnell: Zwischen Rheinnähe, Auen und Kieskörpern bleibt das Wasser leichter, während schon wenige Kilometer weiter andere Gesteine das Bild verändern.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgungsverband Südliche Ortenau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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