Wasserhärte in Schwanfeld

PLZ 97523 · Schweinfurt, Bayern

26,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 26,8 °dH

Spülmaschine

Bei 26,8 °dH in Schwanfeld: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Schwanfeld liegt mit 26,8 °dH 9,5 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Schwanfeld
26,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Schwanfeld liegt mit 26,8 °dH 12,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schwanfeld
26,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wipfeld 25,8 °dH hart
Waigolshausen 23,2 °dH hart
Eisenheim 29,2 °dH hart
Bergtheim 32,2 °dH hart
Oberpleichfeld 19 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Schwanfeld

26,8 °dH steht in Schwanfeld für hartes Trinkwasser mit viel Kalk aus dem Untergrund. Der Ort liegt am Rand des fränkischen Gäulands, wo unter den Böden vor allem Muschelkalk und andere karbonathaltige Schichten den Ton angeben. Regenwasser sickert dort durch kalkreiche Gesteine, löst Calcium und Magnesium heraus und gelangt so in das Grundwasser. Auch die Lage im Schweinfurter Mainbogen prägt den Weg des Wassers: Die Täler von Main und Nebenbächen bringen zwar Bewegung ins Gelände, doch die entscheidenden Mineralien stammen aus den mächtigen Kalk- und Mergelschichten des Unterfränkischen Beckens. Genau deshalb fällt der Härtewert hier deutlich höher aus als in Gegenden mit Sandstein, Granit oder weicheren Schichten. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung Rhön-Maintal-Gruppe, der Schwanfeld mit aufbereitetem Grundwasser aus eigenen Gewinnungsanlagen versorgt. Typisch sind Brunnen im Verbandsgebiet, gespeist aus den grundwasserführenden Schichten des Maintals und der umliegenden Hochflächen; dort wird das Wasser gefasst, geprüft und in das Leitungsnetz eingespeist. Schwanfeld bezieht damit kein Talsperrenwasser und auch kein Fernwasser aus alpinen Quellen, sondern regional gewonnenes Grundwasser aus einem Gebiet, in dem Kalkgestein und Lössdecken das Wasser mineralisch reich machen. Diese Nähe zur Gewinnungslandschaft ist ortstypisch und erklärt, warum das Wasser hier einen anderen Charakter hat als in vielen Städten mit Mischwasser aus mehreren Quellgebieten. Im Vergleich zu den Nachbarorten im Landkreis Schweinfurt fällt Schwanfeld mit seinem harten Wasser in die kalkreiche Mainfranken-Zone, die sich über Orte wie Bergtheim, Waigolshausen und Greßthal hinauszieht. Auch in Teilen von Werneck und entlang des Mains ist das Wasser oft mineralreich, doch die Werte schwanken je nach Brunnenfeld und Schichtfolge spürbar. Gegenüber Nordbayern mit seinen teils weicheren Wässern aus Buntsandstein oder kristallinen Regionen liegt Schwanfeld klar am harten Ende. Der Ort steht damit exemplarisch für das unterfränkische Kalkland: wenig Oberflächenwasser, viel Grundwasser, und darunter Gestein, das dem Trinkwasser seinen starken mineralischen Fingerabdruck gibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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