Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)
Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen.
Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Datenquelle:
Trinkwasseranalyse von Wasserverband Nord (Website).
Da kein direkter Wert verfügbar war, zeigen wir hier einen Schätzwert auf Basis umliegender Orte – Details zur Methodik.
Praktische Tipps bei 11,1 °dH
Spülmaschine
Bei 11,1 °dH in Sönnebüll: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.
Waschmaschine
Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.
Wasserkocher
Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.
Kaffeemaschine
Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.
Aquarium
Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.
Zimmerpflanzen
Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.
Baby & Säuglingsnahrung
Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.
Unter Sönnebüll liegt kein Felsrücken aus Kalk, sondern der eiszeitliche Untergrund Nordfrieslands: sandige und kiesige Ablagerungen, darüber Geschiebelehm und Moränenmaterial aus der letzten Eiszeit. Das Eis hat diese Schichten herangeschoben und abgelagert, als es sich von Skandinavien nach Schleswig-Holstein zurückzog. Im Untergrund mischen sich daher kalkarme Sande mit feineren Lehm- und Mergelanteilen. Genau daraus erklärt sich der Härtewert von 11,1 °dH. Das Wasser löst auf seinem Weg durch die Lockersedimente nur mittlere Mengen an Calcium und Magnesium aus dem Boden. Der Norden des Kreises Nordfriesland ist zudem stark von der Nähe zur Küste, von Entwässerungsgräben und von den niedrig liegenden Marschflächen geprägt. Große Flüsse fehlen hier; das Grundwasser wird vor allem von den lokalen Niederungs- und Geestablagerungen bestimmt, nicht von kalkreichen Flussläufen oder Karstgestein.
Das Trinkwasser für Sönnebüll kommt aus dem regionalen Grundwasserverbund des Wasserverbandes Nord. Gefördert wird es über Tiefbrunnen im nordfriesischen Versorgungsgebiet, aufbereitet und in das Netz eingespeist, das auch die umliegenden Orte in der Breklumer und Bredstedter Umgebung mitversorgt. Diese Brunnen greifen auf geschützte Grundwasserleiter in sandigen Schichten zu, die für Nordfriesland typisch sind. Dort ist das Wasser mineralischer als in vielen Küstenorten mit sehr weichem Regen- und Moorwasser, aber deutlich weniger hart als in Regionen mit stärker kalkhaltigem Untergrund. Sönnebüll liegt damit zwischen den weicheren Wasserwerten der Marsch und den etwas festeren Werten, die in Teilen der sandigen Geest vorkommen. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist klein, aber spürbar: Während direkt an der Küste und auf Moorböden oft noch weichere Werte auftreten, bringt das etwas höher liegende, eiszeitlich geprägte Hinterland wie hier ein mittleres Härtebild hervor.
Auch im Vergleich zu weiten Teilen Schleswig-Holsteins steht Sönnebüll eigenständig da. Südlich des Bundeslandes, wo Kalk- und Kreideschichten häufiger Einfluss nehmen, ist das Wasser vielerorts härter. Nördlich und westlich, in Nordfriesland, dominieren dagegen Sand, Marsch und junge Lockersedimente. Sönnebüll liegt genau in diesem Übergang: kein Kalkgebiet, keine Tieflandquelle aus festem Gestein, sondern ein von der Eiszeit geformter Boden, der dem Wasser eine mittlere Härte mitgibt. Der Wert passt deshalb zu einem Ort, dessen Untergrund von Moränen, Sanden und lehmigen Einschaltungen erzählt und dessen Trinkwasser aus regionalen Tiefbrunnen stammt, nicht aus Fernleitungen oder Stauseen.
Häufige Fragen
Die Wasserhärte in Sönnebüll beträgt 11,1 °dH. Das entspricht dem Härtebereich "mittel" nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz.
Der Wasserversorger in Sönnebüll ist Wasserverband Nord. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Versorgers.
Ja, das Leitungswasser in Sönnebüll ist als Trinkwasser zugelassen und erfüllt die Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung. Es kann bedenkenlos getrunken werden.
Bei einer Wasserhärte von 11,1 °dH (mittel) ist ein Wasserfilter in der Regel nicht notwendig. Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad gering.
Bei 11,1 °dH stellen Sie Ihre Spülmaschine auf Stufe 2 (mittel) ein. Normaler Verbrauch an Regeneriersalz und Klarspüler.
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