Wasserhärte in Sollerup

PLZ 24852 · Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein

13 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Nord

Website

Praktische Tipps bei 13 °dH

Spülmaschine

Bei 13 °dH in Sollerup: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Sollerup liegt mit 13 °dH 0,9 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Sollerup
13
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Sollerup liegt mit 13 °dH 1,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sollerup
13
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Süderhackstedt 11,7 °dH mittel
Bondelum 11,7 °dH mittel
Jübek 13 °dH mittel
Jörl 12,3 °dH mittel
Ahrenviölfeld 11,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Sollerup

Unter Sollerup liegt kein Kalkgebirge, sondern der geprägte Untergrund der Eiszeit: Sand, Geschiebelehm und Moränenmaterial aus Gletschervorstößen, dazu eingestreute Mergel- und Tonlagen. Das Eis hat diese Schichten nicht hier gebildet, sondern aus Skandinavien herantransportiert und beim Rückzug des Inlandeises abgelagert. Darum versickert Regenwasser im Raum Sollerup teils schnell durch sandige Böden, teils wird es in dichteren Lehm- und Mergelbänken gebremst. Genau diese Mischung aus durchlässigem Sand und kalkhaltigerem Moränenmaterial hebt die Wasserhärte auf 13 °dH. Reines Sandgebiet wäre weicher, reiner Kalk deutlich härter. Sollerup liegt dazwischen, auf dem typisch schleswig-flensburger Übergang zwischen Geest und den jüngeren Ablagerungen der Eiszeit, die das Wasser mit Calcium und Magnesium anreichern, bevor es als Trinkwasser gefördert wird. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Leitungsnetz des Wasserverbandes Nord, der in Schleswig-Flensburg mehrere Wasserwerke und Tiefbrunnen betreibt und die Orte im Umland versorgt. Das Wasser stammt nicht aus einer Talsperre, sondern aus geschützten Grundwasserleitern, die in den eiszeitlichen Sand- und Kieskörpern liegen. Diese Brunnen fördern Wasser, das auf seinem Weg durch die Lockersedimente Mineralstoffe aus dem Untergrund gelöst hat. Sollerup teilt sich damit die Versorgungslogik vieler Dörfer im Kreis: kein Oberflächenwasser, keine Seenwasser-Aufbereitung, sondern sauberes Grundwasser aus lokalen Gewinnungsgebieten. Der Versorger liefert es über das Verbundnetz bis in die Hausanschlüsse; die Härte bleibt dabei stabil im mittleren Bereich, weil die Grundwasserleiter im Kreis von wechselnden Sanden, Geschiebelehmen und kalkhaltigen Einschaltungen geprägt sind. Gegenüber den Nachbarorten zeigt Sollerup ein mittleres Profil. In stärker sandgeprägten Gegenden Richtung Angeln oder auf höher liegenden Geestrücken fällt das Wasser oft weicher aus, weil dort weniger kalkreiche Bestandteile im Boden stecken. In Orten mit mehr Moränenlehm, etwa in Teilen des südlichen und östlichen Kreises, steigt die Härte rascher an. Sollerup liegt genau zwischen diesen Polen. Der Ort bekommt weder sehr weiches Küsten- oder Moorwasser noch hartes Wasser aus ausgeprägten Kalk- und Mergelzügen. Diese Lage im Landkreis Schleswig-Flensburg erklärt den Charakter des Leitungswassers viel besser als ein Blick nur auf die Karte: Eiszeitliche Ablagerungen, lokale Grundwasserbrunnen und das regionale Verbundnetz formen hier zusammen ein Wasser, das sichtbar vom Untergrund des Nordens erzählt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Nord

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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