Wasserhärte in Storkow (Mark)

PLZ 15859 · Oder-Spree, Brandenburg

15,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasser- und Abwasserzweckverband "Scharmützelsee-Storkow/Mark"

Website

Praktische Tipps bei 15,4 °dH

Spülmaschine

Bei 15,4 °dH in Storkow (Mark): Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Storkow (Mark) liegt mit 15,4 °dH 1 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Storkow (Mark)
15,4
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Storkow (Mark) liegt mit 15,4 °dH 0,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Storkow (Mark)
15,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Reichenwalde 17,3 °dH hart
Wendisch Rietz 14,6 °dH mittel
Diensdorf-Radlow 14,6 °dH mittel
Heidesee 17,9 °dH hart
Bad Saarow 18,5 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Storkow (Mark)

Der Landkreis Oder-Spree liegt auf einem eiszeitlich geprägten Grund aus Sanden, Kiesen, Geschiebemergel und Ablagerungen aus den Schmelzwasserrinnen der letzten Eiszeiten. Genau diese quartären Schichten bestimmen auch das Wasser in Storkow (Mark): Es sickert durch mineralreiche Sande, nimmt unterwegs Calcium- und Magnesiumionen auf und kommt deshalb als hartes Trinkwasser an. Die Umgebung mit dem Storkower Kanal, den Seen des Dahme-Heideseen-Gebiets und den Niederungen Richtung Spree liefert kein weiches Oberflächenwasser, sondern vor allem Grundwasser, das in den gut durchlässigen Böden lange mit dem geologischen Untergrund in Kontakt bleibt. Der Wert von 15,4 °dH passt deshalb zu einer Region, in der eiszeitliche Ablagerungen und Grundwasserleiter das Wasser deutlich stärker anreichern als in vielen nördlichen Landesteilen Brandenburgs. Storkow wird vom Wasser- und Abwasserzweckverband Scharmützelsee-Storkow versorgt. Das Trinkwasser stammt aus örtlichen Grundwasserbrunnen im Versorgungsgebiet, die aus den unterirdischen Sand- und Kiesschichten fördern, nicht aus einer Talsperre oder Fernleitung. Vor der Abgabe wird es in den Anlagen des Verbandes aufbereitet und ins Netz eingespeist. Der Ort liegt damit auf einer typisch märkischen Grundwasserbasis, aber mit einer messbar höheren Härte als viele Nachbarn, die teils noch stärker von sehr weichen, oberflächennahen oder unterschiedlich tiefen Grundwasserhorizonten profitieren. Die Nähe zu den Seen, Mooren und Niederungsflächen rund um Storkow ändert daran wenig, weil entscheidend die Zusammensetzung des tiefen Untergrunds ist. Im Vergleich zu vielen Orten im nordwestlichen Brandenburg wirkt Storkow deutlich mineralischer. Rund um Beeskow, Wendisch Rietz und Bad Saarow zeigt sich zwar ebenfalls die gleiche eiszeitliche Landschaft, doch die lokale Wasserbeschaffenheit schwankt je nach Brunnenfeld und Tiefe der Förderhorizonte. Storkow liegt am Übergang zwischen seenreicher Niederung und sandigen Hochflächen, und genau diese Lage sorgt für ein kräftigeres, härteres Wasserbild als in manchen Nachbarorten mit weicheren Rohwässern. Der Landkreis Oder-Spree fällt damit nicht durch ein einheitliches Trinkwasser auf, sondern durch seine kleinteilige Eiszeitlandschaft, in der schon wenige Kilometer den mineralischen Charakter des Wassers spürbar verändern.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasserzweckverband "Scharmützelsee-Storkow/Mark"

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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