Wasserhärte in Tegernheim

PLZ 93105 · Regensburg, Bayern

17 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG

Website

Praktische Tipps bei 17 °dH

Spülmaschine

Bei 17 °dH in Tegernheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Tegernheim liegt mit 17 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Tegernheim
17
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Tegernheim liegt mit 17 °dH 2,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Tegernheim
17
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Barbing 17,9 °dH hart
Donaustauf 17,5 °dH hart
Neutraubling, St 17,8 °dH hart
Regensburg 17,3 °dH hart
Wenzenbach 15 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Tegernheim

Der Landkreis Regensburg liegt am Übergang zwischen der flachen Donauaue und den älteren Gesteinen des Bayerischen Waldes. Genau dieser geologische Wechsel prägt auch Tegernheim. Nördlich und östlich steigen die kristallinen und teils von Verwitterung überdeckten Hänge an, während südlich die Donau mit ihren Schottern, Kiesen und sandigen Ablagerungen das Grundwasser beeinflusst. Dazu kommen löss- und lehmhaltige Deckschichten, die Niederschlagswasser nur langsam versickern lassen. Das Wasser löst auf seinem Weg durch diese Schichten und durch kalk- und mineralreiche Sedimente deutlich mehr Härtebildner heraus als in vielen anderen Teilen Bayerns. 17 °dH passen daher zum Rand des Donautals und zur Nähe zu den mineralreichen Ablagerungen, die zwischen Tegernheim, Donaustauf und dem Regensburger Osten liegen. Tegernheim bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz der REWAG, also der Regensburger Energie- und Wasserversorgung. Das Wasser stammt aus regionalen Gewinnungsanlagen der Regensburger Wasserversorgung, vor allem aus tiefen Brunnen im Donauraum und aus den gut geschützten Grundwasservorkommen im Umland von Regensburg. Diese Brunnen zapfen wasserführende Schotterpakete an, die von der Donau und ihren Vorläufern abgelagert wurden. Nach der Förderung wird das Wasser aufbereitet und in das Ortsnetz eingespeist. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle, entscheidend ist das Grundwasser aus den unterirdischen Kies- und Sandkörpern der Region. Genau dort liegt die Ursache für den messbar harten Charakter des Tegernheimer Trinkwassers. Im Vergleich zu vielen Orten in der Oberpfalz und in Teilen Oberbayerns steht Tegernheim damit klar auf der härteren Seite. In Gebieten mit Moor, Granit oder silikatischem Untergrund ist das Wasser oft weicher, weil dort weniger Kalk und Magnesium im Boden verfügbar sind. Im Regensburger Raum ist es anders. Die Donau hat über lange Zeit Material aus kalkreichen und mineralhaltigen Schichten verteilt, und diese geologische Geschichte prägt auch den Geschmack und die Analysewerte. Nachbarorte wie Donaustauf, Barbing oder die östlichen Regensburger Stadtteile liegen in derselben Landschaft, doch kleinräumige Unterschiede in den Grundwasserleitern sorgen für abweichende Härtegrade. Tegernheim steht damit typisch für den Donauhang am Rand des Bayerischen Waldes: kein alpines Quellwasser, sondern ein regionales Grundwasser mit deutlich spürbarer Mineralprägung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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