Wasserhärte in Thedinghausen

PLZ 27321 · Verden, Niedersachsen

9,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Verden GmbH

Website

Praktische Tipps bei 9,9 °dH

Spülmaschine

Bei 9,9 °dH in Thedinghausen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Thedinghausen liegt mit 9,9 °dH 3,1 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Thedinghausen
9,9
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Thedinghausen liegt mit 9,9 °dH 4,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Thedinghausen
9,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Riede 9,9 °dH mittel
Emtinghausen 9,9 °dH mittel
Achim 10 °dH mittel
Schwarme 10,5 °dH mittel
Blender 10,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Thedinghausen

9,9 °dH — was steckt dahinter? Unter Thedinghausen liegt keine harte Kalklandschaft, sondern das von Nordseenähe und Eiszeit geprägte Tiefland des Landkreises Verden. Sandige und lehmige Deckschichten bremsen den Kontakt des Grundwassers mit kalkreichen Gesteinen, doch in den wasserführenden Schichten aus Sand und Kies löst es auf seinem Weg durch die Quartärablagerungen genug Mineralien, um im mittleren Bereich zu landen. Die Aller und ihre Nebenräume haben die Landschaft mit jungen Sedimenten aufgebaut; aus diesen Schichten speist sich das Grundwasser, das hier gefördert wird. Deshalb bleibt Thedinghausen deutlich milder als Orte mit stark kalkhaltigen Untergründen, aber auch nicht so weich wie manche Gebiete in der nordwestlichen Geest. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Netz der Wasserwerk Verden GmbH, das die Ortschaft über Tiefbrunnen im Verdener Gewinnungsraum versorgt. Dort wird Grundwasser aus eiszeitlichen Sand- und Kiesschichten gefasst, aufbereitet und in den Leitungsverbund eingespeist; ein Talsperrenwasser spielt hier keine Rolle. Thedinghausen hängt damit an einem Grundwassersystem, das eng mit dem Allerraum verbunden ist und nicht an fernen Oberflächengewässern. Die Lage zwischen Weser und Aller, mit locker aufgebauten Niederungen und wenig kalkigen Geschieben, prägt den Wert viel stärker als in Regionen mit Kreide, Muschelkalk oder stark mineralisierten Tiefengrundwässern. Im Vergleich zu Nachbarorten im Landkreis Verden liegt Thedinghausen im mittleren Feld: härter als sehr weiche Wasser aus den sandigen Geestbereichen Richtung Bremen und Oldenburg, aber meist etwas milder als Standorte mit stärker kalkführenden Grundwasserleitern südlich der Aller. Gegenüber vielen Orten in Niedersachsen ist das ein typischer Übergangswert für das norddeutsche Tiefland. Die Landschaft ringsum liefert den Schlüssel: junge Flussablagerungen, sandige Böden, wenig Kalk, dazu ein Grundwasser, das aus lokaler Tiefe statt aus Oberflächenwasser gewonnen wird. Genau daraus entsteht der Charakter des Thedinghäuser Trinkwassers.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Verden GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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