Wasserhärte in Bad Marienberg (Westerwald)

PLZ 56470 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

5,5 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung des Westerwaldes

Website

Praktische Tipps bei 5,5 °dH

Spülmaschine

Bei 5,5 °dH in Bad Marienberg (Westerwald) reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Bad Marienberg (Westerwald) liegt mit 5,5 °dH 7,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Bad Marienberg (Westerwald)
5,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Bad Marienberg (Westerwald) liegt mit 5,5 °dH 9,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bad Marienberg (Westerwald)
5,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Großseifen 5,6 °dH weich
Hahn bei Marienberg 5,4 °dH weich
Unnau 6,1 °dH weich
Nisterau 5,6 °dH weich
Kirburg 6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Bad Marienberg (Westerwald)

5,5 °dH — was steckt dahinter? Bad Marienberg im Westerwald liegt auf dem Basalt- und Tuffuntergrund des Westlichen Hohen Westerwaldes. Das Wasser sickert hier durch junge Vulkanite, Tonsteine und verwitterte Deckschichten, nimmt aber nur wenig Calcium und Magnesium auf. Genau deshalb bleibt der Härtewert niedrig. Die Umgebung ist von Quellhorizonten geprägt, nicht von kalkreichen Sedimenten. Bäche wie die Nister und ihre Zuflüsse schneiden sich tief in das Mittelgebirge ein und führen Wasser aus niederschlagsreichen Höhenlagen ab, ohne es stark zu mineralisieren. Der geologische Rahmen rund um den Basaltkegel der Region erklärt den weichen Charakter des Trinkwassers deutlich besser als ein Tal- oder Flusswassersystem es könnte. Das Trinkwasser für Bad Marienberg kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung des Westerwaldes. Versorgt wird die Stadt aus regionalen Gewinnungsanlagen mit Brunnen und Quellen im Westerwald, aufbereitet und über Hochbehälter in die Ortsteile verteilt. Im Gegensatz zu Orten am Rhein, an der Lahn oder im kalkreicheren unteren Westerwald bleibt das Wasser hier spürbar weicher, weil die Gewinnung aus den vulkanischen Hochlagen erfolgt. Auch gegenüber Nachbarorten wie Nistertal, Unnau oder der Verbandsgemeinde Hachenburg zeigt sich dieser Unterschied: Dort können, je nach Mischwasser und Einzugsgebiet, höhere Härten auftreten. Bad Marienberg steht damit eher für ein kühles, niederschlagsreiches Quellgebiet als für harte Tiefbrunnen aus Kalkschichten. Der Landkreis Westerwaldkreis prägt dieses Bild mit seinem Wechsel aus Basaltkuppen, Mooren und wasserreichen Quellmulden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung des Westerwaldes

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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