Wasserhärte in Freisbach

PLZ 67361 · Germersheim, Rheinland-Pfalz

9,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindlich ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers.

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Wasserversorger

Zweckverband für Wasserversorgung "Impflinger Gruppe"

Website
Datenquelle: Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindliche Werte veröffentlicht Zweckverband für Wasserversorgung "Impflinger Gruppe" (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 9,6 °dH

Spülmaschine

Bei 9,6 °dH in Freisbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Freisbach liegt mit 9,6 °dH 2,7 °dH unter dem Durchschnitt (12,3 °dH).

Freisbach
9,6
Rheinland-Pfalz
12,3

Vergleich mit Deutschland

Freisbach liegt mit 9,6 °dH 5,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Freisbach
9,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Weingarten (Pfalz) 15 °dH hart
Gommersheim 8,2 °dH weich
Lustadt 10,3 °dH mittel
Böbingen 8,9 °dH mittel
Schwegenheim 12,5 °dH mittel
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Wissenswertes über das Wasser in Freisbach

Etwa 9,6 °dH bedeuten für Haushalte in Freisbach Wasser im Härtebereich mittel: Kalk kann sich in Geräten und an Armaturen bilden, bleibt im Alltag aber meist moderat. Beim Geschmack und beim Waschen fällt die Härte gewöhnlich weniger stark auf als in Gegenden mit hartem Wasser. Für Germersheim werden 13,9 °dH angegeben, für Rheinland-Pfalz 12,3 °dH. Freisbach liegt damit unter beiden Vergleichswerten. Innerhalb der Region gibt es dennoch Unterschiede. Weingarten kommt auf 15 °dH und gehört zum harten Bereich, während Gommersheim mit 8,2 °dH weiches Wasser hat. Die Einordnung für Freisbach beschreibt deshalb eine mittlere, regional typische Ausprägung. Freisbach befindet sich in der Vorderpfalz am Rand der Oberrheinischen Tiefebene. Der Untergrund besteht dort vielfach aus jungen Ablagerungen des Rheingrabens. Eiszeitliche Sande, Kiese und schluffige Sedimente wechseln mit fruchtbaren Lössdecken. Regenwasser sickert durch diese lockeren Schichten in den Untergrund und nimmt dabei Mineralstoffe auf. Dazu gehören vor allem Calcium und Magnesium, die für die Wasserhärte maßgeblich sind. Die sandigen und kiesigen Bereiche lassen Wasser vergleichsweise leicht versickern und speichern es in durchlässigen Grundwasserleitern. Löss und feinere Sedimente können den Weg des Wassers bremsen und den Kontakt mit mineralischen Bestandteilen verlängern. Anders als in ausgeprägten Karstlandschaften mit stark kalkhaltigem Gestein entsteht dadurch meist keine besonders hohe Härte. Zugleich ist das Wasser mineralreicher als Wasser, das fast ausschließlich durch sehr reine Sandsteinschichten läuft. Diese geologischen Bedingungen erklären die mittlere Einordnung für Freisbach, ohne dass der Ort einem einzigen Gesteinstyp zugeordnet werden muss. Zuständig ist der Zweckverband für Wasserversorgung "Impflinger Gruppe". In dieser Landschaft wird Trinkwasser typischerweise aus dem gut verfügbaren Grundwasser der Rheinebene gewonnen und über Brunnenanlagen in das Versorgungsnetz eingespeist. Die natürliche Zusammensetzung des Untergrunds wirkt dabei direkt auf die enthaltenen Mineralstoffe und damit auf die Wasserhärte.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 13.04.2026 · Versorger: Zweckverband für Wasserversorgung "Impflinger Gruppe"

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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