Wasserhärte in Lustadt

PLZ 67363 · Germersheim, Rheinland-Pfalz

10,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband für Wasserversorgung 'Germersheimer Nordgruppe'

Website

Praktische Tipps bei 10,3 °dH

Spülmaschine

Bei 10,3 °dH in Lustadt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Lustadt liegt mit 10,3 °dH 3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Lustadt
10,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Lustadt liegt mit 10,3 °dH 4,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lustadt
10,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Zeiskam 10,3 °dH mittel
Weingarten (Pfalz) 15 °dH hart
Freisbach 9,6 °dH mittel
Westheim (Pfalz) 13,2 °dH mittel
Lingenfeld 15,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Lustadt

Zwischen den flachen Ackerflächen der Südpfalz und der Niederung des Oberrheins liegt Lustadt auf lockerem Schwemmland, das seit Jahrtausenden von Rhein, Altrheinarmen und kleinen Entwässerungsgräben geprägt wird. Unter dem Ort lagern sandige und kiesige Schichten, darüber lehmige Decklagen aus Löss und Auenmaterial. Diese Mischung lässt Niederschlagswasser schnell einsickern, hält aber zugleich genug gelöste Mineralien aus Kalk und Dolomit aus dem Oberrheingraben zurück, damit das Trinkwasser nicht weich, sondern mit 10,3 °dH im mittleren Bereich ankommt. Die Hügelzüge des Haardt-Randes liegen westlich, doch hier im flachen Gelände bestimmen keine harten Mittelgebirgsgesteine das Wasser, sondern die jungen Sedimente des Rheins. Darum fällt Lustadt deutlich milder aus als Orte mit stärker kalkhaltigen Schichten im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zugleich etwas über den oft weicheren Werten, die in reinen Sandgebieten der Pfalz vorkommen. Das Wasser kommt aus dem Netz der Stadtwerke Germersheim, die die Gemeinde über regionale Tiefbrunnen und Verbundleitungen aus dem Grundwasserleiter des Oberrheingrabens versorgen. Entscheidend sind keine Talsperren, sondern gefasste Brunnen im mächtigen Kies- und Sandkörper unter der Rheinniederung, wo das Grundwasser durch den langen Weg unter Auen, Feldern und Altrheinrinnen eine ausgewogene Mineralisierung erhält. Diese Herkunft erklärt auch den Charakter des Wassers vor Ort: nicht hart wie in manchen kalkreichen Randlagen des Pfälzerwaldes, aber spürbar mineralischer als in vielen nördlichen Landesteilen mit weicheren Quell- und Stauwassern. Nachbarorte wie Germersheim, Weingarten oder Zeiskam bewegen sich im gleichen geologischen Spannungsfeld des Rheingrabens, doch kleine Unterschiede in den Brunnenfeldern und im Mischungsverhältnis der Leitungen können den Härtewert leicht verschieben. Lustadt steht damit typisch für den südpfälzischen Tieflandstreifen: grundwassernah, vom Rhein geformt und bei der Wasserhärte klar vom Untergrund der Aue bestimmt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband für Wasserversorgung 'Germersheimer Nordgruppe'

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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