Wasserhärte in Gusterath

PLZ 54317 · Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz

7,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Website

Praktische Tipps bei 7,8 °dH

Spülmaschine

Bei 7,8 °dH in Gusterath reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Gusterath liegt mit 7,8 °dH 5,5 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Gusterath
7,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Gusterath liegt mit 7,8 °dH 6,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Gusterath
7,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Pluwig 7,8 °dH weich
Gutweiler 7,9 °dH weich
Hockweiler 4,7 °dH weich
Sommerau 8,6 °dH mittel
Korlingen 7,9 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Gusterath

Das Trinkwasser für Gusterath stammt vom Zweckverband Wasserwerk Trier-Land und wird aus dem Trinkwassernetz des Trierer Landes eingespeist, das auf Quell- und Grundwasser aus dem Hunsrückvorland und dem Osburger Hochwald setzt. Maßgeblich sind die Wassergewinnungsanlagen im Bereich Pluwig, Schöndorf und der Höhenzüge zwischen Ruwer und Saar, wo gefasstes Quellwasser aus den sandstein- und schiefergeprägten Gesteinen der Region gewonnen wird. Über Aufbereitung und Verteilung gelangt es nach Gusterath, das topografisch eng mit dem Ruwertal und den Hanglagen westlich von Trier verbunden ist. Der Härtewert von 7,8 °dH passt zu diesem Einzugsgebiet, weil hier keine kalkreichen Massengesteine wie im südlichen Rheinland-Pfalz dominieren, sondern vor allem devonischer Schiefer, Sandstein und verwitterte Böden aus dem Hunsrück. Solche Gesteine geben dem Wasser weniger Calcium und Magnesium mit als die Muschelkalk- und Keuperlandschaften weiter südlich oder die stärker mineralisierten Quellen in Teilen der Eifel. Auch die Nähe zu den kleineren Bächen und Quellrinnen des Ruwerrandgebiets prägt das Wasser: Es bleibt vergleichsweise mineralarm und deshalb weich. Gusterath liegt damit deutlich unter vielen Orten im Trierer Umland, in denen das Wasser durch kalkreichere Schichten spürbar härter ausfällt. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich die Lage zwischen Trier, Pluwig und Schöndorf als Übergangsraum. Trier selbst bezieht je nach Netzabschnitt teils andere Mischungen und kann in einzelnen Stadtteilen härter ausfallen, während Orte auf den Hochflächen des Hunsrücks oft ähnliche, eher weiche Werte haben. Gegenüber dem übrigen Rheinland-Pfalz liegt Gusterath klar im weichen Bereich, weil das westliche Landesteil hier geologisch vom Schiefer- und Sandsteingürtel bestimmt wird und nicht von den Kalkräumen am Oberrhein oder in der Pfalz. Genau diese regionale Schichtung macht den Unterschied: Gusterath trinkt Wasser aus einem Quell- und Grundwassersystem, das von den Höhen um Trier geprägt ist und deshalb bei 7,8 °dH landet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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