Wasserhärte in Herrstein

PLZ 55756 · Birkenfeld, Rheinland-Pfalz

11 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Hunsrück

Website

Praktische Tipps bei 11 °dH

Spülmaschine

Bei 11 °dH in Herrstein: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Herrstein liegt mit 11 °dH 2,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Herrstein
11
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Herrstein liegt mit 11 °dH 3,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Herrstein
11
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Niederwörresbach 9,4 °dH mittel
Oberwörresbach 11 °dH mittel
Mörschied 11 °dH mittel
Breitenthal 10,1 °dH mittel
Niederhosenbach 9,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Herrstein

11 °dH steckt in Herrstein in einem klaren geologischen Fingerabdruck. Der Ort liegt im Hunsrück, wo kristalline Schiefer, Quarzit und Sandstein aus dem Rheinischen Schiefergebirge das Wasser prägen. Solche Gesteine geben weniger Kalk ab als Muschelkalkgebiete weiter südlich, aber mehr als sehr weiche Mittelgebirgswässer aus reinen Quarz- und Schieferzonen. Dazu kommen Niederschläge, die über kleine Bäche wie die Idarbach- und Nahe-Zuflüsse schnell abfließen und nur begrenzt Mineralien nachliefern. Das Ergebnis ist ein mittlerer Härtewert, typisch für den Übergang vom rauen Hunsrück in die Täler des Landkreises Birkenfeld. Herrstein liegt damit zwischen den weicheren Quellwässern aus den höheren Waldlagen und den etwas mineralreicheren Leitungen aus tieferen Talräumen. Gegenüber Orten im Rheingraben oder in kalkreichen Lagen der Pfalz bleibt das Wasser spürbar weniger hart, gegenüber sehr weichen Höhenorten aber nicht ganz so schlank im Mineralprofil. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Hunsrück, der die Region über Quellfassungen und Brunnen im Hunsrück versorgt und die Aufbereitung über regionale Speicher und Druckzonen organisiert. Herrstein hängt damit an einem Verbundsystem, das Wasser aus den wasserreichen Wald- und Quellgebieten in den Höhen des Landkreises Birkenfeld verteilt; je nach Versorgungslinie fließen auch Wässer aus benachbarten Gewinnungsräumen in das Netz ein. Die Nähe zu den Quellmulden zwischen Herrstein, Rhaunen und den Höhenzügen Richtung Idarwald hält die Mineralisierung moderat. Der Härtewert bleibt deshalb stabil im mittleren Bereich, ohne die stärkeren Schwankungen, die in kleineren Einzelversorgungen häufiger auftreten. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im Naheland und im Hunsrück steht Herrstein weder am weichen noch am harten Rand. Orte mit stärkerem Einfluss aus Kalk- oder Lössgebieten melden oft höhere Werte, während hoch gelegene Quellorte im Nationalparkumfeld teils deutlich weichere Werte erreichen. Herrstein liegt dazwischen. Das passt zur Landschaft aus schmalen Tälern, bewaldeten Rücken und alten Schieferflächen, die dem Wasser einen eigenen, eher zurückhaltenden Mineralcharakter geben. Genau dieser Mittelweg macht den Ort innerhalb von Rheinland-Pfalz auffällig: nicht so hart wie viele Leitungen im Süden des Landes, nicht so weich wie manche Höhenorte der Mittelgebirge, sondern typisch Hunsrück, bodenständig und geologisch klar lesbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Hunsrück

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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