Wasserhärte in Hirschberg an der Bergstraße

PLZ 69493 · Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

21 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Weinheim

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Praktische Tipps bei 21 °dH

Spülmaschine

Bei 21 °dH in Hirschberg an der Bergstraße: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Hirschberg an der Bergstraße liegt mit 21 °dH 5,1 °dH über dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Hirschberg an der Bergstraße
21
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Hirschberg an der Bergstraße liegt mit 21 °dH 6,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hirschberg an der Bergstraße
21
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schriesheim 22 °dH hart
Ladenburg 22 °dH hart
Heddesheim 18,9 °dH hart
Dossenheim 19 °dH hart
Weinheim 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hirschberg an der Bergstraße

Zwischen der Oberrheinebene und den ersten Hängen des Odenwalds fällt Hirschberg an der Bergstraße mit seinem harten Trinkwasser stärker auf als viele Orte im Rhein-Neckar-Kreis und deutlich stärker als der Baden-Württemberg-Durchschnitt. Der Wert von 21 °dH passt zu einem Versorgungsgebiet, das nicht von weichem Schwarzwaldwasser geprägt ist, sondern von Mineralien aus dem kristallinen Grundgebirge und aus den kalkreichen Schichten am Rand des Oberrheingrabens. Dort liegen Gneise, Granite und eingelagerte Sedimente dicht beieinander; das Wasser nimmt auf seinem Weg durch diese Gesteine viel Calcium und Magnesium auf. Auch die Nähe zur Bergstraße, wo Niederschlagswasser rasch in den Untergrund versickert und länger mit dem Gestein in Kontakt bleibt, trägt zu diesem kräftigen Härtebild bei. Der Unterschied zu Nachbarorten zeigt sich sofort: Richtung Odenwald und an vielen Quellen der höheren Lagen wird das Wasser oft etwas weicher, während die Rheinebene und die Bergstraße häufig härtere Werte liefern. Hirschberg steht damit eher auf der mineralreichen Seite des Landes als auf der weichen. Konkreter kommt das Trinkwasser über den Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung und aus dem Netz des regionalen Versorgers MVV Netze in die Haushalte; die Ortsversorgung erfolgt über die Infrastruktur der Stadtwerke Weinheim im Verbund des örtlichen Netzes. Die Mischung im Leitungswasser speist sich aus gewonnenem Fernwasser, das über den Verbund nach Nordbaden gelangt, sowie aus lokalen und regionalen Brunnenanlagen im Rhein-Neckar-Raum. Gerade diese Kombination aus Fernwasser und Grundwasser hält den Härtebereich in Hirschberg auf einem klar harten Niveau. Wer die Region kennt, merkt den Kontrast: Weinheim, Ladenburg, Schriesheim und die Orte an der Bergstraße liegen ebenfalls im Einflussbereich harter bis mittelharter Wässer, doch Hirschberg reiht sich mit 21 °dH in die deutlich mineralische Zone ein. Gegenüber weicher geprägten Landesteilen, etwa im Schwarzwald oder auf vielen Albhochflächen mit Quellwasser aus silikatreichen Einzugsgebieten, wirkt das Wasser hier spürbar härter und geologisch näher an den Schichten des Oberrheingrabens und des Odenwaldrands.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Weinheim

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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