Wasserhärte in Kletkamp

PLZ 24327 · Plön, Schleswig-Holstein

18,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserwerk des Zweckverbands Ostholstein

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Praktische Tipps bei 18,5 °dH

Spülmaschine

Bei 18,5 °dH in Kletkamp: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Kletkamp liegt mit 18,5 °dH 4,6 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Kletkamp
18,5
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Kletkamp liegt mit 18,5 °dH 3,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kletkamp
18,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Högsdorf 18,7 °dH hart
Blekendorf 18,7 °dH hart
Helmstorf 17,1 °dH hart
Lütjenburg 17,1 °dH hart
Dannau 18,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Kletkamp

Kletkamp liegt mit 18,5 °dH deutlich über dem, was viele Orte in Schleswig-Holstein aus den Leitungen bekommen. Der Landesteil zwischen Ostholstein und Plön ist zwar oft schon von kalkreichen Grundwasserleitern geprägt, doch hier drückt der Untergrund die Härte noch stärker nach oben. In der Gegend bestimmen eiszeitliche Ablagerungen, Geschiebemergel und kalkhaltige Sande das Bild. Solche Schichten geben im Grundwasser viel Calcium und Magnesium frei. Das Wasser wandert langsam durch diese Böden, löst dabei Mineralien aus dem Untergrund und erreicht Kletkamp deshalb hart und deutlich mineralisiert. Die Nähe zu den Niederungen von Schwentine und Ostsee beeinflusst das regionale Wasservorkommen, doch im direkten Umland von Kletkamp sind es vor allem die grundwasserführenden Schichten des hügeligen Moränenlandes, die den Ton angeben. Die Versorgung läuft über die örtliche Trinkwasserversorgung im Kreis Plön, die ihr Wasser aus Tiefbrunnen im Grundwasserleiter bezieht und es über das Netz nach Kletkamp bringt. Anders als Orte, die Oberflächenwasser aus Seen oder Flüssen aufbereiten, stützt sich diese Region auf Brunnenwasser aus tieferen, geschützten Schichten. Genau dort sitzt der harte Charakter fest im Gestein und in den sedimentären Ablagerungen aus der Eiszeit. Kletkamp liegt damit nicht auf einer weichen Wasserspur wie manche Gemeinden an der Westküste, wo das Wasser oft spürbar weicher ausfällt. Hier zeigt sich der geologische Untergrund direkter im Hahnwasser. Der Landkreis Plön gehört ohnehin zu den Gegenden, in denen kalkhaltige Grundwasservorkommen häufig sind, weil das glaziale Material aus Skandinavien und aus älteren Kreideschichten viel Mineralstoff mitgebracht hat. Im Vergleich zu Nachbarorten fällt Kletkamp damit klar auf. In Teilen von Schleswig-Holstein liegen die Härtewerte niedriger, vor allem dort, wo sandige, armere Böden das Wasser weniger anreichern. Kletkamp steht auf der härteren Seite dieses Spektrums und ähnelt eher den Orten im östlichen Hügelland als den weicheren Versorgungsgebieten im Norden und Westen des Landes. Die Ursache liegt nicht in der Lage allein, sondern im Untergrund: kalkhaltige Sedimente, Moränenmaterial und der langsame Weg des Wassers durch diese Schichten. Wer in Kletkamp Wasser zapft, bekommt also ein Produkt des lokalen Eiszeitbodens, nicht ein austauschbares Landesmittel. Genau darin liegt der Unterschied zu vielen Nachbarn im Kreis Plön und zum schleswig-holsteinischen Durchschnitt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserwerk des Zweckverbands Ostholstein

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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