Wasserhärte in Lindenschied

PLZ 55481 · Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz

12,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Kirchberg

Website

Praktische Tipps bei 12,3 °dH

Spülmaschine

Bei 12,3 °dH in Lindenschied: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Lindenschied liegt mit 12,3 °dH 1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Lindenschied
12,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Lindenschied liegt mit 12,3 °dH 2,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lindenschied
12,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dickenschied 13,8 °dH mittel
Oberkirn 11 °dH mittel
Hecken 14 °dH mittel
Sohrschied 10,7 °dH mittel
Dillendorf 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lindenschied

Mit 12,3 °dH liegt Lindenschied spürbar über vielen Orten im Hunsrück, bleibt aber noch im mittleren Bereich und oft etwas unter den härteren Werten weiter östlich im Rhein-Main-Gebiet. Der Grund steckt im Untergrund des Rhein-Hunsrück-Kreises: Hier prägen devonische Schiefer, Grauwacken und sandige Verwitterungsdecken das Wasserbild. Diese Gesteine geben nur begrenzt Kalk ab, zugleich mischen sich gelöste Mineralien aus den Böden der Höhenrücken und aus den kleinen Tälern der Simmerner Mulde in das Grundwasser. Auch die Nähe zu den Quellgebieten der kleinen Hunsrückbäche sorgt nicht für weiches, fast reines Regenwasser, sondern für ein Wasser, das auf seinem Weg durch den Fels und die Bodenhorizonte messbar Mineralstoffe aufnimmt. Darum unterscheidet sich Lindenschied von vielen Nachbarorten auf der Hunsrückhochfläche nur in Nuancen, nicht im Grundcharakter: Das Wasser bleibt eher ausgewogen als weich, aber deutlich weniger kalkreich als in Gegenden mit starkem Muschelkalk oder Löss. Versorgt wird Lindenschied über das Netz der Verbandsgemeindewerke im Bereich Kirchberg, die ihr Trinkwasser aus regionalen Gewinnungsanlagen im Hunsrück beziehen. Dazu zählen Tiefbrunnen und Quellfassungen aus den umliegenden Höhenlagen, die in der Regel über Aufbereitung und Einspeisung in die Ortsnetze verteilt werden. Der Standort profitiert davon, dass die Wassergewinnung nah an den naturnahen Einzugsgebieten bleibt und nicht aus weit entfernten Talsperren kommen muss. Das macht den Unterschied zu manchen Orten in Rheinland-Pfalz sichtbar, die stärker von aufbereitetem Fernwasser oder von sehr kalkarmen Mittelgebirgsquellen geprägt sind. Lindenschied liegt damit typischerweise im westlichen Hunsrück-Muster: kein hartes Rheintalwasser, kein extrem weiches Hochwaldwasser, sondern ein regional geprägtes Mischbild aus Schieferuntergrund, Hangquellen und lokaler Brunnenförderung, wie es in den Dörfern zwischen Kirchberg, Gemünden und den kleineren Hunsrückorten häufig anzutreffen ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Kirchberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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