Wasserhärte in Mannebach

PLZ 56769 · Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz

10,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Kylltal

Website

Praktische Tipps bei 10,9 °dH

Spülmaschine

Bei 10,9 °dH in Mannebach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Mannebach liegt mit 10,9 °dH 2,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Mannebach
10,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Mannebach liegt mit 10,9 °dH 3,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mannebach
10,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bereborn 12,3 °dH mittel
Retterath 12,2 °dH mittel
Kolverath 12 °dH mittel
Sassen 10,9 °dH mittel
Gunderath 9,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Mannebach

10,9 °dH — was steckt dahinter? Unter Mannebach prägen Schichten aus Buntsandstein, Muschelkalk und tonigem Verwitterungsmaterial das Wasserbild. Das Wasser sickert durch diese Gesteine, nimmt dabei Calcium und Magnesium auf und kommt deshalb nicht weich, sondern im mittleren Bereich aus dem Untergrund. Die Lage am Rand der Vulkaneifel bringt zusätzlich wechselnde Böden mit sich: auf den Höhen eher sandig und steinig, in Mulden und entlang kleiner Bäche feineres Material. Solche Übergänge sorgen dafür, dass der Härtewert nicht extrem ausfällt, sondern zwischen den kalkärmeren Eifelbereichen und den deutlich härteren Kalkgebieten der Region liegt. Nahe Gewässer wie kleine Zuflüsse Richtung Kyll und die Niederungen des Bitburger Gutlandes markieren genau diesen geologischen Übergang. Das Trinkwasser kommt hier aus dem regionalen Verbund des Zweckverbands Wasserwerk Kylltal. Gespeist wird das Netz aus gefassten Quellen und Grundwasserbrunnen im Kylltal und in den angrenzenden Hochlagen, die aufbereitet und in die Ortsversorgung eingespeist werden. Die Versorgung läuft nicht über eine Talsperre, sondern über lokale Gewinnungsanlagen mit kurzen Wegen durch das Verbandssystem. Das macht den Herkunftsraum klar sichtbar: Wasser aus dem Eifeler Untergrund, nicht aus einem großen Fernwassersystem. Die Nähe zu den Quellgebieten der Kyll ist dabei entscheidend, denn dort liegen die Gesteinsschichten, die das Mineralprofil prägen. Mannebach liegt damit anders als viele Orte in Rheinland-Pfalz, die entweder sehr weiches Wasser aus sandigen Mittelgebirgslagen oder deutlich härteres Wasser aus kalkreichen Randzonen erhalten. Gegenüber Nachbarorten mit stärkerem Kalkanteil wirkt das Wasser hier etwas ausgewogener, gegenüber tieferen Talorten der Eifel aber spürbar mineralreicher. Der Unterschied kommt nicht aus der Leitung, sondern aus dem Untergrund. Vulkaneifel, Kylltal und die umliegenden Hochflächen liefern ein Wasser, das geologisch klar lesbar ist: nicht flach und weich, sondern geprägt von dem Wechsel aus Sandstein, Kalk und den wasserführenden Schichten der Region.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Kylltal

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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