Wasserhärte in Mittweida, Stadt, Hochschulstadt

PLZ 09648 · Mittelsachsen, Sachsen

21,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindlich ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers.

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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Hainichen

Website
Datenquelle: Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindliche Werte veröffentlicht Zweckverband Wasserversorgung Hainichen (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 21,7 °dH

Spülmaschine

Bei 21,7 °dH in Mittweida, Stadt, Hochschulstadt: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Mittweida, Stadt, Hochschulstadt liegt mit 21,7 °dH 8,7 °dH über dem Durchschnitt (13 °dH).

Mittweida, Stadt, Hochschulstadt
21,7
Sachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Mittweida, Stadt, Hochschulstadt liegt mit 21,7 °dH 7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mittweida, Stadt, Hochschulstadt
21,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Altmittweida 20 °dH hart
Erlau 21 °dH hart
Rossau 22,3 °dH hart
Kriebstein 23,8 °dH hart
Frankenberg/Sa., Stadt, Garnisonsstadt 17,7 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Mittweida, Stadt, Hochschulstadt

Die Zschopau zieht westlich von Mittweida durch ein eingeschnittenes Tal. Ihre Auen und die sanften Höhen des mittelsächsischen Hügellands bilden den natürlichen Rahmen für die Wasserversorgung der Hochschulstadt. Für Haushalte bedeutet das: Das Leitungswasser liegt bei rund 21,7 °dH und gehört damit zum Härtebereich hart. Kalk kann sich an Armaturen, in Wasserkochern und an Heizflächen bemerkbar machen. Auch beim Waschen reagiert hartes Wasser anders als weiches. Im Landkreis Mittelsachsen liegt der Vergleichswert bei 19,7 °dH. Mittweida liegt damit etwas darüber. Sachsen erreicht im Mittel 13 °dH und ist damit deutlich weicher. Die Wasserhärte hängt mit dem Untergrund und dem Weg des Wassers durch die Landschaft zusammen. Im mittelsächsischen Hügelland stehen vor allem ältere kristalline Gesteine wie Gneis, Glimmerschiefer und Granulit an. Sie enthalten Mineralbestandteile, die bei der Verwitterung gelöst werden können. Böden und Lockersedimente in den Talzügen halten Wasser zurück und verlängern den Kontakt mit dem Untergrund. Dabei gelangen vor allem Calcium- und Magnesiumverbindungen in das Wasser. Sie bestimmen die Härte, auch wenn die Region nicht von ausgedehnten Kalksteinflächen geprägt ist. Niederschläge, Hangwasser und Talgrundwasser tragen je nach örtlichen Bedingungen unterschiedlich dazu bei. Die bewegte Topografie mit Höhenrücken, Bachtälern und der Zschopauaue schafft deshalb keine überall gleiche Wasserbeschaffenheit. Zuständig ist der Zweckverband Wasserversorgung Hainichen. In dieser Mittelgebirgsregion stammt Trinkwasser typischerweise aus Grundwasserleitern und aus aufbereitetem Wasser von Talsperren. Welche Quelle jeweils in das Netz eingespeist wird, hängt von der regionalen Versorgung und der verfügbaren Wasserführung ab. Die harte Einstufung passt damit zu einer Landschaft, in der Wasser über verwitterte Festgesteine, Böden und Talablagerungen seinen Weg nimmt.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 13.04.2026 · Versorger: Zweckverband Wasserversorgung Hainichen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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