Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)
Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen.
Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Datenquelle:
Trinkwasseranalyse von Zweckverband Gruppenwasserversorgung Hanauerland (Website).
Da kein direkter Wert verfügbar war, zeigen wir hier einen Schätzwert auf Basis umliegender Orte – Details zur Methodik.
Praktische Tipps bei 10,3 °dH
Spülmaschine
Bei 10,3 °dH in Schutterwald: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.
Waschmaschine
Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.
Wasserkocher
Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.
Kaffeemaschine
Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.
Aquarium
Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.
Zimmerpflanzen
Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.
Baby & Säuglingsnahrung
Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.
Das Trinkwasser in Schutterwald kommt vom Zweckverband Wasserversorgung Hanauerland, der sein Rohwasser aus den Grundwasserbrunnen im Hanauerland bezieht, vor allem aus den Fassungen im Rheinniederungsgebiet bei Offenburg und Hohberg sowie aus weiteren Tiefbrunnen im Einflussbereich des Rheins. Dieses Wasser wird vor der Abgabe aufbereitet und ins Ortsnetz eingespeist. Die Nähe zum Oberrheingraben prägt die Herkunft: Unter den Siedlungsflächen liegen mächtige Kies- und Sandablagerungen des Rheins, durchsetzt mit feinerem Material aus den Niederungen der Schutter. In solchen Schotterkörpern zirkuliert Grundwasser vergleichsweise rasch, nimmt aber auf seinem Weg Kalk aus den Sedimenten auf. Genau daraus ergibt sich in Schutterwald der mittlere Härtewert von 10,3 °dH. Das Wasser ist also nicht von alpinen Gesteinen oder sehr weichen Schwarzwaldquellen geprägt, sondern von den kalkhaltigen Lockersedimenten der Rheinebene.
Schutterwald liegt damit geologisch zwischen zwei Welten. Westlich dominiert die offene Rheinebene mit ihren kiesigen Grundwasserleitern, östlich rücken die Vorberge des Schwarzwalds näher, wo Bäche aus härterem Kristallingestein kommen. Der Ort selbst profitiert von dieser Lage am Rand des Schuttertals, das seinem Wasserlauf und den umliegenden Niederungen seinen Namen gibt. Der Härtebereich liegt klar im Mittelfeld, weil das Wasser weder extrem mineralarm wie reine Quellwässer aus dem Schwarzwald noch besonders calciumreich wie manche Karstgebiete im südlichen Landesteil ist. Im Ortenaukreis zeigt sich dieser Übergang oft deutlich: Gemeinden näher an den Schwarzwaldquellen haben teils weichere Werte, Orte in der Rheinebene wie Schutterwald liegen meist etwas höher. Gegenüber dem baden-württembergischen Durchschnitt wirkt das Wasser hier damit eher ausgewogen und stabil mineralisiert.
Der Unterschied zu den Nachbarorten ist vor allem ein geologischer. Hohberg, Neuried und Offenburg liegen ebenfalls im Bann der Rheinniederung und teilen ähnliche Grundwasserverhältnisse, doch kleine Verschiebungen bei Entnahmestellen, Fließwegen und Mischungsverhältnissen sorgen lokal für abweichende Härtegrade. Schutterwald erhält kein Talsperrenwasser aus dem Schwarzwald und kein Fernwasser aus anderen Regionen, sondern bleibt an die regionalen Brunnen des Hanauerlands gebunden. Gerade diese Nähe zur eigenen Landschaft macht den Charakter des Wassers aus: Rhein-Kiese, Schutter-Niederung und die sandig-kiesigen Schichten der Ortenau prägen es stärker als irgendeine überregionale Aufbereitung. So steht Schutterwald mit 10,3 °dH zwischen den weichen Schwarzwaldlagen und den teils noch härteren Bereichen der Oberrheinebene, typisch Ortenau, aber mit klar erkennbarem örtlichem Profil.
Häufige Fragen
Die Wasserhärte in Schutterwald beträgt 10,3 °dH. Das entspricht dem Härtebereich "mittel" nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz.
Der Wasserversorger in Schutterwald ist Zweckverband Gruppenwasserversorgung Hanauerland. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Versorgers.
Ja, das Leitungswasser in Schutterwald ist als Trinkwasser zugelassen und erfüllt die Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung. Es kann bedenkenlos getrunken werden.
Bei einer Wasserhärte von 10,3 °dH (mittel) ist ein Wasserfilter in der Regel nicht notwendig. Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad gering.
Bei 10,3 °dH stellen Sie Ihre Spülmaschine auf Stufe 2 (mittel) ein. Normaler Verbrauch an Regeneriersalz und Klarspüler.
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