Wasserhärte in Westermoor

PLZ 25597 · Steinburg, Schleswig-Holstein

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Süderdithmarschen

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Westermoor: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Westermoor liegt mit 10,7 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Westermoor
10,7
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Westermoor liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Westermoor
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Breitenberg 10,7 °dH mittel
Kronsmoor 10,7 °dH mittel
Moordiek 10,7 °dH mittel
Kollmoor 10,7 °dH mittel
Oelixdorf 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Westermoor

Der Landkreis Steinburg liegt dort, wo die junge Landschaft Schleswig-Holsteins von Eiszeit, Marsch und Geest geprägt wird. Westermoor sitzt an einer Übergangszone aus sandigen Geestflächen und den feuchteren Niederungen des Moors. Unter dem Boden liegen vor allem eiszeitliche Sande, Kiese und örtlich lehmige Schichten, darüber hat sich vielerorts humoser Moorboden gebildet. Diese Mischung lässt Regenwasser gut versickern, hält aber zugleich Spuren von gelösten Mineralien zurück. Genau daraus ergibt sich der mittlere Härtewert von 10,7 °dH: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die quartären Ablagerungen Calcium und Magnesium auf, ohne in die sehr harten Bereiche mancher norddeutschen Kalk- und Kreidegebiete zu kommen. Anders als in Teilen der benachbarten Marsch, wo das Grundwasser oft stärker von jungen Sedimenten und küstennahen Einflüssen geprägt ist, bleibt das Wasser in Westermoor moderat mineralisiert. Gegenüber vielen Orten in Schleswig-Holstein liegt der Wert im oberen Mittelfeld; nördlich und östlich finden sich häufiger weichere Wässer aus sandigen Geestlagen, während in anderen Regionen deutlich härtere Grundwässer vorkommen. Das Trinkwasser für Westermoor stammt aus der öffentlichen Grundwassergewinnung im Versorgungsgebiet des Wasserbeschaffungsverbandes Süderdithmarschen. Gefördert wird es über tiefe Brunnen aus geschützten Sand- und Kiesaquiferen, die von mehreren Entnahmestellen im regionalen Netz gespeist werden. Die Aufbereitung bleibt deshalb vergleichsweise schlank: Das Wasser kommt nicht aus einer Talsperre und nicht aus einer Fernleitung, sondern direkt aus dem Untergrund des westlichen Schleswig-Holsteins. Nach der Förderung wird es über das Leitungsnetz an Westermoor und die umliegenden Ortschaften verteilt. Diese regionale Herkunft ist im Kreis Steinburg typisch, doch die genaue Mineralstoffzusammensetzung unterscheidet sich von Ort zu Ort. Westermoor liegt dabei zwischen den eher wasserarmen Moor- und Geestflächen des Binnenlands und den stärker maritim beeinflussten Räumen Richtung Elbe. Das macht den Ort zu einem Beispiel für Steinburger Grundwasser aus der Tiefe: lokal gewonnen, geologisch gewachsen und etwas härter als die weicheren Nachbarwässer in sandigen Randlagen, aber klar entfernt von den stark kalkgeprägten Werten anderer Landesteile.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Süderdithmarschen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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