Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)
Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen.
Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Datenquelle:
Trinkwasseranalyse von Amt Lauenburgische Seen (Website).
Da kein direkter Wert verfügbar war, zeigen wir hier einen Schätzwert auf Basis umliegender Orte – Details zur Methodik.
Praktische Tipps bei 12,9 °dH
Spülmaschine
Bei 12,9 °dH in Walksfelde: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.
Waschmaschine
Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.
Wasserkocher
Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.
Kaffeemaschine
Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.
Aquarium
Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.
Zimmerpflanzen
Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.
Baby & Säuglingsnahrung
Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.
Das Herzogtum Lauenburg trägt in seinem Untergrund die Spuren der letzten Eiszeiten: Endmoränen, Sanderflächen und Geschiebemergel wechseln sich mit kiesigen Lagen ab, die das Grundwasser auf seinem Weg durch Kalk, Dolomit und andere mineralische Bestandteile anreichern. Genau diese geologische Vielfalt prägt auch Walksfelde im Osten des Kreises. Die Dörfer zwischen Elbe-Lübeck-Kanal, Stecknitz- und Trave-Raum liegen nicht auf reinem Sand, sondern auf eiszeitlich geformten Ablagerungen, die das Wasser länger im Boden halten und es unterwegs mit gelösten Mineralien beladen. Darum liegt der Härtewert hier bei 12,9 °dH und damit im mittleren Bereich. Die Nähe zu den Niederungen von Stecknitz, Trave und den kleineren Bächen des Amtsgebiets sorgt nicht für weiches Oberflächenwasser, sondern vor allem für Grundwasser, das durch die Schichten des Lauenburger Höhenrückens und der angrenzenden Geest gefiltert wird.
Walksfelde bezieht sein Trinkwasser aus dem regionalen Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Lauenburgische Seen, der die Versorgung im südöstlichen Schleswig-Holstein über eigene Tiefbrunnen und Wasserwerke organisiert. Das Wasser stammt damit nicht aus einer Talsperre und auch nicht aus einer weit entfernten Fernleitung, sondern aus gefassten Grundwasservorkommen der Region. Mehrere Brunnenstandorte im Verbandsgebiet fördern Wasser aus tiefen, geschützten Schichten, bevor es aufbereitet und in das Leitungsnetz eingespeist wird. Von dort gelangt es nach Walksfelde und in die kleinen Orte des Umlands. Der mittlere Härtegrad passt zu dieser Herkunft: Das Grundwasser hat genügend Zeit gehabt, Mineralstoffe aus den eiszeitlichen Sedimenten aufzunehmen, bleibt aber deutlich unter den sehr harten Werten, die man aus stark kalkhaltigen Gebieten kennt.
Gegenüber den Nachbarorten wirkt Walksfelde damit typisch für diesen Teil des Herzogtums, aber nicht identisch mit jedem Netzabschnitt. In tiefer gelegenen Bereichen Richtung Elbe oder in einzelnen Versorgungszonen kann das Wasser etwas weicher ausfallen, während andere Orte im Kreis mit ähnlich geprägtem Untergrund Werte im selben mittleren Bereich zeigen. Schleswig-Holstein insgesamt ist stärker vom Norden her geprägt, wo in vielen Gebieten sandige, oft weichere Grundwässer vorherrschen. Walksfelde liegt dagegen in einem Band aus eiszeitlichen Ablagerungen, das das Wasser mineralischer macht als in den küstennahen Sandlandschaften. Gerade diese Lage zwischen Geest, Niederung und Moränenzügen macht den Unterschied aus: kein reines Küstenwasser, kein Kalkgebirge, sondern ein regional geformtes Grundwasser mit klar erkennbarer Handschrift des Lauenburgischen Untergrunds.
Häufige Fragen
Die Wasserhärte in Walksfelde beträgt 12,9 °dH. Das entspricht dem Härtebereich "mittel" nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz.
Der Wasserversorger in Walksfelde ist Amt Lauenburgische Seen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Versorgers.
Ja, das Leitungswasser in Walksfelde ist als Trinkwasser zugelassen und erfüllt die Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung. Es kann bedenkenlos getrunken werden.
Bei einer Wasserhärte von 12,9 °dH (mittel) ist ein Wasserfilter in der Regel nicht notwendig. Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad gering.
Bei 12,9 °dH stellen Sie Ihre Spülmaschine auf Stufe 2 (mittel) ein. Normaler Verbrauch an Regeneriersalz und Klarspüler.
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