Wasserhärte in Ostritz

PLZ 02899 · Görlitz, Sachsen

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Ostritz-Reichenbach

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Ostritz: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Ostritz liegt mit 12 °dH 2,8 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Ostritz
12
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Ostritz liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ostritz
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schönau-Berzdorf a. d. Eigen 12,2 °dH mittel
Bernstadt a. d. Eigen 12,2 °dH mittel
Herrnhut 12 °dH mittel
Markersdorf 12,2 °dH mittel
Görlitz, Stadt, Hochschulstadt 12,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Ostritz

Das Trinkwasser in Ostritz stammt vom Zweckverband Wasserversorgung Ostritz und Umgebung, der die Stadt am Ostufer der Lausitzer Neiße aus dem regionalen Leitungsnetz im Landkreis Görlitz versorgt. Der Härtewert von 12 °dH passt zu einer Mischwasserzone am Rand des Oberlausitzer Granit- und Gneisgebietes. Nördlich und westlich prägen harte Kristallingesteine den Untergrund, die nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser abgeben. Gleichzeitig speisen sandige und kiesige Schichten in den Niederungen der Neiße und kleiner Zuflüsse das Grundwasser, bevor es in Fassungen gefördert und über Aufbereitung und Verbundleitungen an Ostritz abgegeben wird. Die Lage zwischen den Höhenzügen der Oberlausitz und dem Flusstal sorgt damit nicht für sehr weiches Quellwasser, aber auch nicht für ausgeprägt kalkreiches Tiefengrundwasser. Genau daraus ergibt sich der mittlere Bereich, der in Ostritz gemessen wird. Der Ort unterscheidet sich damit deutlich von Teilen des nördlichen Landkreises Görlitz, wo großräumige Wasserverbünde stärker auf Fernwasser und teils härteres Grundwasser setzen, und auch von den höher gelegenen Quellorten im Zittauer Gebirge, die oft weichere Werte erreichen. Gegenüber Zittau, Bernstadt oder Löbau liegt Ostritz näher am Neiße-Tal und an den Versorgungssträngen, die mehrere Orte im südöstlichen Landkreis koppeln. Diese Mischung aus Flussnähe, kristallinem Untergrund und regionaler Verbundleitung hält den Wert stabil im mittleren Bereich. Sachsenweit steht Ostritz damit zwischen den weichen, gebirgsnahen Versorgungen der Lausitzer Randlagen und den deutlich kalkreicheren Gebieten in den Löss- und Muschelkalklandschaften weiter westlich. Der Charakter des Wassers ist also weder bergquellklar noch stark mineralisch, sondern typisch für eine Stadt am Übergang von Felsgrund, Talsohle und regionaler Wasserverteilung. Gerade dieser Standort am Rand der Neiße macht Ostritz wassergeologisch eigenständig und hebt es von den Nachbarorten auf beiden Seiten des Flusses ab.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Ostritz-Reichenbach

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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